DOKUMENTATION ZUR SHAREWAREVERSION VON OPUS 2.0
Diese Dokumentation ist ein Auszug aus dem gedruckten Handbuch, 
das mit der Vollversion von opus 
ausgeliefert wird. Sie enthlt das Tutorial "opus in Schritten" 
und einige Kapitel zur Installation und Hand-
habung.
Nicht mit aufgefhrt ist der Referenzteil des Handbuchs.
Das Inhaltsverzeichnis fhrt alle Kapitel des handbuchs an, 
auch wenn diese nicht in dieser Dokumentation enthalten sind.


INHALT

EIN WORT ZUVOR	1
DER AUFBAU DIESES HANDBUCHS	1
SCHRIFTKONVENTIONEN	1
DATENSICHERHEIT	2
BERBLICK UND EINFHRUNG	2
WAS IST OPUS?	2
WARUM OPUS BENUTZEN?	3
SYSTEM-VORAUSSETZUNGEN	6
INSTALLATION	6
DIE DATEI  BITTELE.SEN	6
DAS INSTALLATIONSPROGRAMM	6
DAS PROGRAMM SHARE.EXE	7
WENN SIE SCHON EINE LTERE VERSION VON OPUS BESITZEN	8
WENN DIE INSTALLATION NICHT GEKLAPPT HAT	9
PROBLEME MIT DER MUSIKAUSGABE?	9
OPUS IN SCHRITTEN (TUTORIAL)	11
VORGEHENSWEISEN	11
DIE HILFE BENUTZEN	11
EINE DATENBANKDATEI DURCHSEHEN UND ANHREN	11
DATENBANK FFNEN	11
FORMULAR ANSCHAUEN	12
LISTE ANSCHAUEN	13
EINE DATENBANKDATEI VERNDERN	13
DATENSTZE VERNDERN	13
DATENSTZE LSCHEN	14
DATENSTZE EINGEBEN	14
MELODIE SCHREIBEN	14
EINE DATENBANKDATEI SORTIEREN	17
TEXTFELDER SORTIEREN	17
NACH DATUM SORTIEREN	17
NACH ZAHLEN SORTIEREN	17
NACH MELODIE SORTIEREN	18
DATENSTZE SUCHEN	18
EINFACHE ABFRAGEN	18
DATENSTZE DRUCKEN	23
ALS FORMULAR DRUCKEN	23
ALS LISTE DRUCKEN	24
DIE DRUCK-OPTIONEN	24
FORMULARE GESTALTEN	25
DATEIEN ANHNGEN	27
BEFEHLSREFERENZ	27
DIE SCHALTERLEISTE	27
DAS DATEI-MEN	28
DATEI FFNEN UND NEU ANLEGEN	28
LSCHEN	29
DATEI ANHNGEN	29
DATEI SORTIEREN	29
FORMULAR NDERN	30
DRUCKER AUSWHLEN	30
DRUCKER EINSTELLEN	31
ASCII-DATEI IMPORT-LAYOUT	31
ASCII-DATEI IMPORTIEREN	31
DATEI AUS OPUS 1.2 KONVERTIEREN	33
DAS BEARBEITEN-MEN	33
DATENSTZE SUCHEN	33
WEITERSUCHEN	35
SATZ LSCHEN	36
SATZINHALT ZURCKSETZEN	36
SATZ SPEICHERN	36
NEUE DATENSTZE EINGEBEN	36
MELODIE EINGEBEN	37
LISTE IN TABELLENFORM ANSEHEN	38
DAS DRUCKEN-MEN	38
LISTE DRUCKEN	38
FORMULAR DRUCKEN	39
ALLE FORMULARE DRUCKEN	39
DRUCKLISTE GESTALTEN	39
DAS OPTIONEN-MEN	40
MUSIKAUSGABE	40


Ein Wort zuvor

Der Aufbau dieses Handbuchs
Nach einem berblick ber die grundstzlichen Mglichkeiten von opus erhalten Sie 
zunchst eine Einfhrung ber den Vorteil von Dateiverwaltungen auf dem PC. 

Nach Hinweisen zur Installation von opus auf Ihrem Computer beginnen die beiden 
Hauptteile dieses Handbuchs, nmlich das Tutorial und die Befehlsreferenz. Wenn Sie 
den Umgang mit opus kennenlernen wollen, gehen Sie am besten die Lektionen des 
Tutorials durch; sie dauern insgesamt kaum lnger als eine Stunde. Die Befehlsrefe-
renz dagegen benutzen Sie, wenn Sie mit den Grundlagen von opus bereits vertraut 
sind und rasch einen Befehl oder einen Ablauf nachschlagen wollen.
Datensicherheit
Sie wissen, da auf jedem PC durch unglckliche Umstnde Daten verloren gehen 
knnen (Stromausfall, Hardwarefehler usw). Datenverluste sind bei Datenbankdateien 
besonders rgerlich, weil in der Regel viel Arbeit in der Erstellung einer Datenbankda-
tei steckt. Andererseits sind Datenbankdateien empfindlicher gegen Datenverlust als 
beispielsweise ein Brief oder eine andere Textdatei. Whrend Sie als gebter Anwen-
der eine zerstrte Textdatei notfalls mit einem Hilfsprogramm wieder clusterweise zu-
sammenflicken knnen, ist das bei einer Datenbankdatei, die nicht als Textdatei abge-
speichert wird, praktisch unmglich. Um dem Verlust einer mhsam, in langer Zeit 
aufgebauten Datenbankdatei entgegenzuwirken, wird deshalb dringend empfohlen, von 
allen Datenbankdateien regelmig Sicherungskopien anzulegen. Wenn Sie regelm-
ige Backups aller Festplattendaten vornehmen, dann ist dies sicher die beste Methode, 
sich vor Datenverlust zu schtzen. Sie sollten aber auch zwischen den Terminen eines 
Backups bei jeder greren nderung einer Datenbankdatei eine Sicherung auf Disket-
te vornehmen. Zum Beispiel knnen Sie mit dem Dateimanager von Windows oder 
Ihrer Shell die Dateien auf einen anderen Datentrger kopieren.
Damit sind Sie gegen mgliche Datenverluste hinreichend abgesichert.
berblick und Einfhrung

Was ist opus?
opus ist eine Dateiverwaltung, mit der Sie einfach und effizient Ihre musikbezogenen 
Daten (CD-Sammlung, Musikarchiv) sammeln, ordnen und organisieren knnen. Der 
Unterschied von opus zu herkmmlichen Dateiverwaltungen besteht darin, da bei 
opus zu den blichen Textfeldern einer Dateiverwaltung auch ein Notenfeld hinzu-
kommt, das genauso einfach wie die brigen Textfelder gehandhabt werden kann.

opus kann wie viele andere Dateiverwaltungen
*	den schnellen Zugriff auf alle Datenstze in Ihrer Datenbank realisieren
*	die freie Vergabe von Feldnamen in der Datenbankmaske bei vorgegebener Mas-
        kenstruktur ermglichen
*	ber eine intuitiv zu handhabende Methode der Datenbankabfrage sehr leicht Ab-
        fragen mit verknpften Bedingungen erstellen 
*	Ihre Datenstze in Form von gedruckten Masken oder Listen ausdrucken

*	opus kann aber auch
*	Melodien in Notenschrift auf dem Bildschirm und beim Ausdruck darstellen
*	alle Melodien einzeln oder im Zusammenhang ber Ihre von Windows untersttzte 
        Soundkarte oder den PC-Lautsprecher vorspielen
*	nach Melodien suchen, dies auch in Verknpfung mit Textfeldern
*	dabei rhythmische Ungenauigkeiten bei der Eingabe der Abfrage tolerieren
*	automatisch transponieren, um falsche Tonarten bei der Eingabe zu kompensieren
*	ASCII - Dateien zur weiteren Bearbeitung unter opus konvertieren

opus verlangt keinerlei Erfahrungen im Umgang mit Dateiverwaltungen oder Daten-
banken - wenn Sie Anfnger sind, ermglicht opus Ihnen rasche Ergebnisse; gleichzei-
tig bietet opus Ihnen als erfahrenem Anwender die Anlage interessanter Wissensdatei-
en.


Warum opus benutzen?
Wenn Sie bereits Erfahrung mit einer Dateiverwaltung, zum Beispiel einer Adressen-
verwaltung oder womglich einer relationalen Datenbank gesammelt haben, knnen 
Sie dieses Kapitel getrost berschlagen. Suchen Sie in diesem Fall das Kapitel 
INSTALLATION, um mit der Arbeit mit opus beginnen zu knnen.
Sicher haben Sie schon einmal daran gedacht, Ihre CDs zu ordnen. Vielleicht haben 
Sie sogar bereits eine vorbildliche Ordnung nach Komponisten oder, wenn Sie Rock-
musik bevorzugen, nach Interpreten vorgenommen. Sie greifen mit sicherem Griff an 
die richtige Stelle im Regal und ziehen die entsprechende Scheibe heraus. Schwierig 
wird es in dem Augenblick, wo zu Ihren CDs auch Schallplatten und Cassetten, wo-
mglich auch Videocassetten oder andere Datentrger hinzukommen. Jetzt ist eine 
Ordnung nach Komponisten nicht mehr mglich; es wrden sonst LPs, CDs und Cas-
setten vllig "durcheinander", eben nach Komponisten geordnet nebeneinander stehen: 
Rechts neben der CD mit Beethovens Sechster steht jetzt eine Cassette mit Beethovens 
Siebter, daneben noch eine LP mit einer historischen Aufnahme der gleichen Sym-
phonie.
Abhilfe schafft hier eine Kartei. Sie entwerfen ein Formular, lassen es sich auf Kartei-
karten drucken und sortieren nun Schallplatten, CD's und Cassetten suberlich getrennt 
voneinander in verschieden groen Regalabteilungen. Die bersicht haben Sie durch 
Ihre Kartei, die Sie sinnvollerweise nach Komponisten ordnen. Eine Karteikarte knnte 
dabei so aussehen:

KOMPONIST:	.................
VORNAME:	..............
WERK:	.................
UNTERTITEL:	............
TONART:	.........
OPUS:	....... 
GATTUNG:	.......
INTERPRET:	................
TONTRGER:	..... 
PLATZ:	..... 
AUFNAHMEDATUM:	.........
ANGESCHAFFT:	.............
KARTEIKARTEN-NR:	.........
BEMERKUNG: 	..................

Auf diese Weise wurden jahrhundertelang Datenbestnde in Bibliotheken und Privat-
sammlungen geordnet.
Als Benutzer(in) eines Computers kennen Sie jedoch die Nachteile dieses Karteikar-
tenprinzips: Das Ordnungsprinzip Ihrer Kartei ist der Komponist. Wenn Sie nach ei-
nem anderen Feld in der Karteikarte suchen wollen, mssen Sie die ganze Kartei von 
vorne bis hinten durchblttern, um alle Karteikarten, die Sie suchen, zu finden. Neh-
men wir ein Beispiel: Sie sind ein Fan von Leonard Bernstein und wissen genau, da 
Sie einige Platten mit Aufnahmen von ihm als Dirigenten haben. Die wollen Sie sich 
anhren. Nun blttern Sie Ihre Kartei von der ersten bis zur letzten Karte durch, um 
festzustellen, da Sie drei Aufnahmen mit Bernstein haben. Weil Sie sich darber r-
gern, da Sie solange suchen muten, um die drei Karten zu finden, legen Sie nun die 
Bernstein-Karten nach vorne, um sie beim nchsten Mal gleich parat zu haben. Das 
aber ist der Anfang vom "organisierten Chaos". Nun ruft Ihr Freund an und bittet Sie 
um das Lied "Gute Nacht" von Franz Schubert. Sie erinnern sich, dieses Lied schon 
einmal aus Ihrer Hifi-Anlage gehrt zu haben, und suchen wieder alles durch - ergeb-
nislos. Erst spter erfahren Sie zufllig, da "Gute Nacht" ein Lied aus der 
"Winterreise" ist, deren Karte Sie natrlich unter SCHUBERT - WINTERREISE und 
nicht unter GUTE NACHT eingeordnet haben.
Jetzt sind Sie reif fr ein Dateiverwaltungsprogramm. Sie lassen fortan den Computer 
fr sich suchen und stellen fest, da Sie nun in Sekunden das finden, wofr Sie frher 
womglich Stunden gebraucht htten. Auch komplizierte Suchvorgnge wie "Suche 
alle Werke von Mozart in D-Dur" oder "Suche alle Werke, die nicht von Beethoven, 
aber Symphonien sind" sind nun ein Kinderspiel. 
Wenn Sie Ihre CD-Sammlung mit opus katalogisieren, dann haben Sie jedoch noch 
eine weitere elegante Mglichkeit der Suche bei der Hand. Sie knnen nach Melodien 
suchen. Vielleicht geht Ihnen seit Tagen ein Ohrwurm durch den Kopf, und Sie wissen, 
da Sie das Stck in Ihrer Sammlung haben. Nun schreiben Sie den Anfang der Melo-
die (ein paar Tne gengen, die Tonart ist egal) in den Abfragedialog von opus, und 
sofort wirft das Programm den gesuchten Datensatz aus - vorausgesetzt, Sie haben bei 
der Anlage Ihres Datenbestandes die Melodie angegeben.
Auf der folgenden Abbildung knnen Sie sehen, da die Maske von opus sehr hnlich 
wie die weiter oben beschriebene Karteikarte aussieht. Der Hauptunterschied ist die 
hinzugekommene Notenzeile. 


Jetzt kennen Sie den prinzipiellen Vorteil einer Dateiverwaltung gegenber einem 
Karteikasten im allgemeinen und den von opus im besonderen. Abschlieend sollen 
aber noch einige Begriffe geklrt werden, die Sie bereits gelesen haben und die im 
Verlauf des Handbuchs von opus immer wieder vorkommen:

DATENSATZ
Karteikarte

DATENBANKDATEI 

DATENBANK
Hier eine Sammlung von Datenstzen (Karteikarten), ent-
spricht der gesamten Kartei
Grere Sammlung von Datenstzen. In diesem Handbuch 
meint DATENBANK immer DATENBANKDATEI.

FELD
Abschnitt in einem Datensatz, z.B. "KOMPONIST"

FELDINHALT
Der Eintrag zu dem betreffenden Feld, z.B. "MOZART"


System-Voraussetzungen
Um opus zu benutzen, brauchen Sie
*	einen PC, auf dem Windows 3.1 oder hher installiert ist
*	Ihren PC-Lautsprecher oder eine von Windows untersttzte Soundkarte


Installation
Die Datei  bittele.sen
Vor der Installation sollten Sie unbedingt die Datei bittele.sen auf der Diskette 
anschauen. Laden Sie dazu den Notizblock ("Editor") von Windows (normalerweise in 
der Programmgruppe "Zubehr") und dort die Datei bittele.sen im Verzeichnis 
opwin. Diese Datei enthlt Hinweise, die nach der Drucklegung dieses Handbuchs 
aktuell geworden sind, und verweist auf eventuelle Programmverbesserungen oder an-
dere Besonderheiten, die noch nicht im Handbuch bercksichtigt werden konnten.


Das Installationsprogramm
Legen Sie die opus-Diskette in das Diskettenlaufwerk Ihres PC.
Whlen Sie im Programm-Manager von Windows im Dateimen den Menpunkt
Ausfhren...,
und geben Sie dann in der Dialogbox
a:install
ein.
Damit starten Sie das Installationsprogramm, das opus auf Ihrer Festplatte und im Pro-
gramm-Manager einrichtet.
Nach der Installation werden Sie vom Installationsprogramm aufgefordert, das DOS-
Programm SHARE.EXE in die Datei autoexec.bat Ihres PC einzufgen.

Das Programm SHARE.EXE
Der Datenbankkern von opus ist mit der Paradox-Engine programmiert. Das bedeutet, 
da Sie mit opus auf eine sehr ausgereifte und hochwertige Datenbankstruktur zugrei-
fen. 
Falls auf Ihrem PC Paradox fr Windows installiert ist, knnen Sie die Datenbankda-
teien von opus auch in Paradox laden und dort weitergehende Auswertungen vorneh-
men.
Der Unterbau von opus mit der Paradox-Engine erfordert jedoch auch einige Anpas-
sungen. Die wichtigste ist der Umstand, da in der Datei autoexec.bat Ihres PC 
das Programm SHARE.EXE aufgefhrt ist. Dieses Programm gehrt zum Lieferum-
fang von DOS. Es mu sich im DOS-Verzeichnis Ihres PC befinden.
Normalerweise merken Sie nichts davon, da opus von SHARE.EXE Gebrauch macht. 
Es kann jedoch vorkommen, da Sie bei der Anwendung anderer Programme gele-
gentlich Warnhinweise erhalten, und zwar dann, wenn Sie von verschiedenen Pro-
grammen aus auf die gleiche Datei zugreifen mchten.
Nheres zum Programm SHARE.EXE knnen Sie Ihrem DOS-Handbuch entnehmen.

Wir wissen, da Modifikationen der autoexec.bat normalerweise vom Installati-
onsprogramm selbst vorgenommen werden. Dennoch haben wir bei der Einrichtung 
des Installationsprogramms von opus bewut darauf verzichtet, und zwar aus folgen-
dem Grund: 
Es gibt seit DOS 6.0 mehrere mgliche Konfigurationen der Datei autoexec.bat. 
Der Befehl SHARE.EXE mu nur in derjenigen Konfiguration, die Windows aufruft, 
dann aber vor dem Windowsaufruf eingefgt werden. Weil der Aufruf von 
SHARE.EXE nicht von jedem Anwender in jeder Situation erwnscht ist, ist es auch 
mglich, auf die Einbindung von SHARE.EXE in die Datei autoexec.bat ganz zu 
verzichten und den Befehl z.B. in eine selbst angelegte Datei namens win.bat hin-
einzuschreiben. Diese Datei knnte so aussehen:
SHARE
WIN.COM
Die bliche Befehlsfolge win startet dann vor dem eigentlichen Windowsaufruf das 
Programm SHARE.EXE.
So ndern Sie Ihre Datei autoexec.bat:
Laden Sie die Datei autoexec.bat in Ihren Texteditor ("Notizblock") von Win-
dows, und speichern Sie die Datei, bevor Sie irgendeine Vernderung vornehmen, un-
ter einem anderen Namen (z.B. autoexec.alt) aus Sicherheitsgrnden ab.
Fgen Sie dann die Zeile
SHARE
ein, zum Beispiel nach dem Aufruf des Befehls PATH.
Dieser Befehl sieht so aus:
PATH=C:\ ...(dann kommen die Angaben zu den festgelegten Pfaden)
SHARE
Whlen Sie wieder den Menbefehl Speichern unter... , und speichern Sie 
jetzt die vernderte Datei als autoexec.bat ab.
Nach dem nchsten Neustart des Computers wird der Befehl SHARE ausgefhrt, und 
Sie knnen opus starten.

Wenn Sie schon eine ltere Version von opus besitzen
opus fr Windows wird, wenn Sie whrend der Installation nichts anderes angeben, im 
Verzeichnis OPWIN eingerichtet. Normalerweise trgt Ihr altes opus-Verzeichnis einen 
anderen Namen. Dadurch bleibt Ihre alte Version von opus so lange erhalten, bis Sie 
sie lschen. Die Beispieldateien von opus fr Windows sind mit denen der DOS-
Version inhaltlich identisch, haben aber ein anderes Dateiformat. Sie knnen die alten 
Beispieldateien ebenfalls lschen; lediglich die von Ihnen selbst angelegten Dateien 
Ihrer frheren Version von opus sollten Sie erhalten. Sie mssen die Dateien aber nicht 
in das Verzeichnis OPWIN verlagern; opus fr Windows kann diese Dateien vom opus-
fr-DOS-Verzeichnis aus fr die aktuelle Version konvertieren.
Wenn die Installation nicht geklappt hat
Sie knnen auch "von Hand" installieren; dies ist dann sinnvoll, wenn die automatische 
Installation aus irgendeinem Grund nicht funktioniert hat.
Kopieren Sie einfach alle Dateien der Sicherheitsdiskette in das vorher auf der Fest-
platte angelegte Verzeichnis. 
Richten Sie danach opus im Programm-Manager als neues Programm ein. Legen Sie 
bei Programmeigenschaften das Arbeitsverzeichnis fest (in der Regel: c:\opus). 
Legen Sie beim Start zunchst die Musikausgabe fest.
Laden Sie nun die Datei autoexec.bat in Ihren Editor, und ergnzen Sie dort fol-
gende Zeile:
SHARE
Nhers zum Programm SHARE.EXE lesen Sie bitte weiter oben im Kapitel Das Pro-
gramm SHARE.EXE nach.
Damit sind alle Voraussetzungen gegeben, da Sie opus benutzen knnen.

Probleme mit der Musikausgabe?
In der Testphase von opus lie sich bei einzelnen Anwendern der Ton nicht ber die 
installierte Soundkarte realisieren.
Wenn Sie im Men Optionen den Befehl Musikausgabe und dort Soundkarte 
gewhlt haben, gibt opus seine Klnge ber den MIDI-Mapper von Windows aus. Bei 
korrekter Einstellung des Mappers und der Installation der richtigen Treiber arbeitet 
opus problemlos mit Ihrer Soundkarte zusammen. Sie knnen die einwandfreie Funk-
tion des MIDI-Mappers z.B. dadurch berprfen, da Sie in der Windows-
Programmgruppe Zubehr das Programm Medienwiedergabe starten und dort 
die im Hauptverzeichnis von Windows enthaltene Datei canyon.mid laden. Bei kor-
rekter Funktion des Mappers mu sich diese Microsoft-Datei ohne Schwierigkeiten 
ber Ihre Soundkarte abspielen lassen. berprfen Sie andernfalls in der Systemsteue-
rung die Einstellungen im MIDI-Mapper und die installierten Treiber. Kontrollieren 
Sie insbesondere, ob der Treiber 'MIDI-Mapper' sowie der Treiber Ihrer Soundkarte 
installiert ist; fgen Sie u.U. noch den Treiber Ad Lib hinzu. 
Beispiel-Einrichtung fr Creative Labs Soundblaster 2.0:

TREIBER
Ad Lib


Creative Labs Soundblaster 1.5


MIDI-Mapper


MCI] MIDI-Sequenzer


Zeitgeber

MIDI-MAPPER: SETUPS
Ad Lib



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opus in Schritten (Tutorial)
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Vorgehensweisen
Sie wissen, da es unter Windows in aller Regel alternative Vorgehensweisen gibt, um 
zu einem Ziel zu gelangen. So knnen Sie viele Befehle entweder mit der Maus und 
der Schalterleiste, mit den Mens (dort wieder mit oder ohne Maus) oder durch Ta-
stenkombinationen ("Shortcuts") aufrufen.
Im Tutorial werden Sie, wo immer es mglich ist, aufgefordert, die Schalterleiste be-
nutzen, weil dies der anschaulichste Weg ist; spter werden Sie durch hufigeren Um-
gang mit opus Ihre eigenen Bedienungsgewohnheiten entwickeln.
Die Hilfe benutzen
Bei vielen Programmfunktionen bietet opus eine Hilfe an, die Ihnen zum gerade ak-
tuellen Problem Informationen gibt. 
Die Hilfe zu opus ist so organisiert, wie Sie es von anderen Windows-Anwendungen 
her gewohnt sind:
1. Im Men Hilfe rufen Sie die bersicht zur opus-Hilfe auf; von dort knnen Sie 
   mit Suchen und Index weiter verzweigen.
Der Hilfe-Schalter  in der Schalterleiste gibt Ihnen Hilfe zum aktuellen Zustand.
1. Die Hilfe-Schaltflche in den meisten Dialogen ruft ebenfalls die aktuelle Hilfe zum 
   jeweiligen Zustand von opus auf.
2. Tastendruck auf F1 funktioniert analog zu den Punkten 2 und 3.


Eine Datenbankdatei durchsehen und anhren

Datenbank ffnen
Starten Sie opus vom Programm-Manager aus. Am oberen Bildschirmrand erscheint 
die Menleiste des Hauptmens. Klicken Sie den ffnenschalter   an. 
Daraufhin erscheint der Datei-ffnen-Dialog von Windows. Whlen Sie nun die Datei 
demo.db aus, und beenden Sie den Dialog mit OK.
Formular anschauen
Nun erscheint das Formular von opus mit allen Feldern des Datensatzes 1, auch mit der 
Melodie. 

 
Wenn Sie sich die Melodie anhren wollen, dann bettigen Sie den Schalter 
in der Schalterleiste. Die Melodie erklingt ber Ihre Soundkarte oder 
ber den PC-Lautsprecher, je nachdem, was Sie bei der Installation eingestellt haben. 
Wenn Sie Probleme mit der Musikausgabe haben, schauen Sie im Abschnitt "Probleme 
mit der Musikausgabe?" weiter vorn in diesem Handbuch nach. Mit einem Druck auf 
ESC gelangen Sie zurck zur Liste. Schauen Sie sich nun weitere Datenstze in der 
Maske an!
Blttern Sie nun ein wenig durch die Datenbank demo.db, indem Sie die Schalter 
  nchster Datensatz
  voriger Datensatz
  letzter Datensatz
und   erster Datensatz
benutzen.

Liste anschauen
Springen Sie mit   zum ersten Datensatz der Datei demo.db . Klicken 
Sie nun den Listenschalter   an. Daraufhin erscheint die Liste aller 
Datenstze in der Datei demo.db.
Das Listenfenster ist je nach Fenstergre mit senkrechten und waagerechten Rollbal-
ken versehen. Entsprechend knnen Sie sich durch die Liste bewegen. Die Liste enthlt 
kein Melodiefeld.
Die oberste Zeile in der Liste enthlt die Feldnamen; in den entsprechenden Spalten 
sind die Feldinhalte der einzelnen Datenstze aufgefhrt.
Da Sie vor dem Umschalten zur Listendarstellung den ersten Datensatz ausgwhlt 
hatten, erscheint dieser nun auch in der Liste hervorgehoben. Klicken Sie nun den 
vierten Datensatz von oben an (Bach, Kunst der Fuge). Nachdem er in hervorgehobe-
ner Darstellung erscheint, schalten Sie mit Mausklick auf   wieder zur 
Formulardarstellung um.
Auf diese Weise knnen Sie sich durch groe Datenbestnde rasch bewegen, ohne die 
Datenstze einzeln durchblttern zu mssen. 
Eine Datenbankdatei verndern

Datenstze verndern 
ffnen Sie nach dem Programmstart wieder die Datenbankdatei demo.db. Klicken 
Sie dreimal auf den Schalter fr den nchsten Datensatz, bis der Datensatz mit der 
'Kunst der Fuge' erscheint. Sie sehen, da der Vorname "J. X" falsch ist. Die Abkr-
zung mu "J.S." heien. Drcken Sie mehrmals TAB, um das Feld VORNAME zum 
aktuellen Feld zu machen. Wenn Sie zu weit gesprungen sind, gelangen Sie mit 
UMSCHALT+TAB feldweise zurck. Nun bearbeiten Sie das Feld nach Ihren Vorstellungen. 
Mit den blichen Tastaturbefehlen, die Sie von Editierfeldern in Windows-
Anwendungen her gewhnt sind, knnen Sie in allen Textfeldern nderungen vor-
nehmen. 

Durch Anklicken des Speichern-Schalters  werden die nderungen 
dauerhaft in die Datei geschrieben. Solange Sie die nderungen nicht gespeichert 
haben, knnen Sie mit Mausklick auf den Widerrufen-Schalter   die alten 
Feldinhalte wiederherstellen.
Wenn Sie nun den Datensatz ungespeichert verlassen, beispielsweise, indem Sie auf 
einen der Steuerschalter drcken, werden Sie in einem Dialog aufgefordert, die nde-
rungen dauerhaft in die Datei schreiben zu lassen.
Datenstze lschen 
In der Datei demo.db befindet sich ein berflssiger Datensatz; er soll gelscht wer-
den.
Wechseln Sie zur Listendarstellung und markieren Sie im oberen Teil der Liste die 
Zeile mit dem Werk "Hans im Unglck". Wechseln Sie nun zur Formulardarstellung. 
Nach Mausklick auf den Ausschneiden-Schalter   erscheint eine 
Sicherheitsabfrage, die Sie mit Ja beantworten. Nun ist der Datensatz endgltig 
gelscht. Er kann nicht wieder hergestellt werden.
Datenstze eingeben
Klicken Sie auf den Neueingabeschalter  , und fllen Sie das nun 
erscheinende leere Formular aus. Schreiben Sie beliebeige Inhalte in die Felder. Mit 
Tab oder mit Mausklick springen Sie auch hier von Feld zu Feld. Das Melodiefeld 
lassen Sie in dieser bung erst einmal weg. Bei den Feldern Angeschafft und 
Aufnahmedatum knnen Sie nur Datumseingaben vornehmen. Andere Eingaben 
werden ignoriert. Klicken Sie nun auf den Speichern-Schalter  . Damit 
werden Ihre Eingaben gespeichert, und es erscheint sogleich ein leeres Formular zur 
weiteren Dateneingabe.
Fllen Sie nun einen weiteren Datensatz aus.
Mit Mausklick auf den Fertig-Schalter   beenden Sie die Neueingabe in 
der gegenwrtigen Datenbankdatei. Dabei wird der letzte Datensatz ebenfalls 
gespeichert.

Melodie schreiben
ffnen Sie die zuvor geschlossene Datei demo.db wieder und springen Sie zum 
letzten Datensatz. Das ist derjenige, den Sie soeben selbst angelegt haben. Ihm fehlt 
noch die Melodie. 
Klicken Sie nun in die Umrahmung des Melodiefeldes; der Cursor verwandelt sich in 
eine kleine Note. Gleichzeitig erscheint am linken Rand ein Symbolfeld mit den zum 
Notenschreiben bentigten Werkzeugen.
 
Die Vorgehensweise ist denkbar einfach:
Suchen Sie sich zunchst den passenden Notenwert im Symbolfeld durch Mausklick 
aus. Zur bung whlen Sie die Achtelnote. Sie sollen jetzt den Ton e'' schreiben. Set-
zen Sie dann die Note mittels Mausklick in die richtige Hhenposition in den Notenli-
nien (in den obersten Zwischenraum). Schreiben Sie nun weitere Achtelnoten:
g'', a'' und wieder g''.
Whlen Sie dann im Symbolfeld die Sechszehntelnote aus, und schreiben Sie die Tne
f'' und e''. 
Die vorletzte Note soll zum fis erhht werden. Klicken Sie das Kreuz im Symbolfeld 
an, und klicken Sie nun nochmals auf die Note f''. Sie erhlt das Vorzeichen und rckt, 
wie alle rechts von ihr stehendem Noten, ein wenig nach rechts.
Machen Sie nun auf die gleiche Weise beide g'' zu gis''! 
Whlen Sie nun die Viertelnote aus, und schreiben Sie
h'' und e''.

Machen Sie nun aus der vorletzten Note (dem h'') eine punktierte Note, indem Sie das 
Punktsymbol im Symbolfeld anklicken und nochmals auf das h'' klicken.
Jetzt hren Sie sich die Melodie an. Klicken Sie hierzu auf den Vorspielen-Schalter 
 .
Sicher erkennen Sie, da es sich bei der Melodie um den leicht vernderten Anfang 
von Vivaldis "Frhling" aus den 'Vier Jahreszeiten' handelt. Der letzte Ton ist aller-
dings falsch und berflssig, weil die Phrase schon vorher endet.
Lschen Sie diese Note nun, indem Sie sie mit der rechten Maustaste anklicken.
Auerdem stimmt der dritte Ton nicht. Er mu ebenfalls gis'' heien. 
Jetzt knnten Sie das falsche a'' wegradieren und das gis'' einfgen. Klicken Sie auf 
das Symbol fr Achtelnote im Symbolfeld und dann auf das falsche a''. Es wird durch 
das g'' berschrieben. Versehen Sie das g'' nun auch noch mit einem Kreuz - die Me-
lodie stimmt.
Hinweis: Wenn Sie die Noten nicht berschreiben mchten, drcken Sie das Feld 
Einfgen im Symbolfeld. Auf diese Weise werden Noten zwischen bestehende einge-
fgt; die Noten rechts von der Einfgestelle rutschen wie bei einer Textverarbeitung 
nach rechts.
Wenn Sie wollen, knnen Sie jetzt die brigen Felder des Datensatzes passend zur 
Melodie mit den Eintrgen so vervollstndigen:
  
 
Eine Datenbankdatei sortieren

Textfelder sortieren
ffnen Sie, falls noch nicht geschehen, die Datei demo.db . Mit Klick auf den Sor-
tierschalter   rufen Sie den Sortierdialog auf. ffnen Sie das Listenfeld. 
Nun erscheinen alle Feldnamen Ihrer Datei, und Sie knnen das Sortierkriterium 
whlen. Markieren Sie Name, und besttigen Sie den Dialog mit OK. 
Nun wird die Datei nach (Komponisten-) Namen sortiert. Gleichzeitig wird der erste 
Datensatz der Datei im Formular angezeigt. Bei diesem Datensatz fehlt der Name 
(anonymes Werk). Auch in der Listendarstellung knnen Sie sich vom Sortiervorgang 
berzeugen. Sie erkennen, da die Komposition, bei der kein Name eingegeben wurde, 
ganz vorne steht. Dies liegt an dem alphanumerischen Sortierproze, den opus benutzt. 
Es wird in der Reihenfolge des ANSI-Zeichensatzes sortiert, das heit, ganz vorne ste-
hen leere Eintrge, dann folgen bestimmte Sonderzeichen, dann die Ziffern, danach 
weitere Sonderzeichen und danach die Buchstaben. Die genaue Sortierreihenfolge 
knnen Sie in der ANSI-Tabelle nachlesen, die in praktisch jedem Drucker- oder 
Computerhandbuch zu finden ist.

Nach Datum sortieren
Die Datumsfelder Angeschafft und Aufnahmedatum werden korrekt nach Datumsinhalt 
sortiert. berzeugen Sie sich davon, indem Sie wieder zur Formulardarstellung zu-
rckkehren und erneut den Sortierdialog aufrufen. Whlen Sie nun in der Feldliste das 
Feld Aufnahmedatum aus, und schauen Sie sich das Ergebnis in der Liste an.
Nach Zahlen sortieren
Sie sollten bei allen Feldern, die Ziffern enthalten, die alphanumerische Sortierung be-
rcksichtigen. Wechseln Sie wieder zur Formulardarstellung, und sortieren Sie nun die 
Datei nach dem Feld Opus. 
Viele Datenstze haben keine Opusnummer, deshalb ist das Feld opus scheinbar leer. 
Wenn Sie einige Datenstze weiter blttern, kommen Opuszahlen zum Vorschein. 
Blttern Sie so lange, bis ein Werk von Mozart erscheint. Sie erkennen es am voran-
gestellten "KV", der Abkrzung fr Kchelverzeichnis.

Sie sehen, da zweistellige Kchelverzeichnisnummern mit einer vorangestellten 0 
versehen sind, so da sie im dreistelligen Format erscheinen. Dies bewirkt die richtige 
Sortierung der niedrigen Nummern vor den hheren. Sie knnen probehalber den Da-
tensatz mit der ersten Sinfonie KV 016 ndern in KV 16. Beim erneuten Sortieren 
werden Sie feststellen, da die Sinfonie nun an falscher Stelle eingeordnet ist, nmlich 
vor zwischen KV 140 und KV 525.
Wenn Sie eigene Datenbankmasken entwerfen und Zahlenfelder einrichten, mssen 
Sie daran denken, da alle Sortiervorgnge (auer in Datumsfeldern) in opus alphanu-
merisch erfolgen. Es gibt keine rein numerischen Felder.
Nach Melodie sortieren
Sie knnen auch Datenstze nach Melodie sortieren. Ob dies sinnvoll ist, bleibt Ihnen 
berlassen. Es mag fr manchen interessant sein, zu sehen, wie die Melodien aufge-
baut sind und Regelmigkeiten in Abhngigkeit vom Datenformat von opus zu er-
kennen. Da die Melodien alle in eine imaginre Tonart transponiert werden, wird nicht 
nach den absoluten Tnen, sondern nach der Struktur der Melodie sortiert. Im Normal-
fall ist das Sortieren nach Melodie aber fr Sie nicht von Bedeutung.


Datenstze suchen

Einfache Abfragen
Nach Text abfragen
Bis jetzt haben Sie immer die ganze Liste zur Bearbeitung vor sich gehabt. Wie in je-
der Dateiverwaltung, knnen Sie in opus jedoch bestimmte Datenstze in Ihrer Datei 
suchen.
ffnen Sie die Datei demo.db, und klicken Sie den Abfrage-Schalter   
an. Nun erscheint der Abfragedialog.
 

Sie wollen sich alle Datenstze mit dem Interpreten Karajan anschauen. 
ffnen Sie das obere Listenfeld, und suchen Sie als erstes Kriterium 1. Interpret aus. 
Schreiben Sie nun in das Editierfeld darunter Karajan .
Der Suchendialog sieht jetzt so aus:
 
Mit Klick auf OK beenden Sie den Suchendialog, und opus zeigt den ersten Datensatz 
in der Datei mit dem gewnschten Kriterium im Formular an.
Wenn Sie nun auf das Symbol   (nicht zu verwechseln mit   ) 
klicken, springt opus zum nchsten Datensatz, bei dem Karajan im Feld 1. Interpret 
steht.
Sie knnen auch recht komplizierte Suchbedingungen stellen und dabei auch noch 
zwei Felder miteinander verknpfen. Eine Systematik der Suchmglichkeiten fhrt der 
Referenzteil dieses Handbuchs an. Sie sollen aber noch eine zweite, diesmal kompli-
ziertere Suche ausfhren.
ffnen Sie den Suchendialog, und whlen Sie als erstes Suchkriterium Name. Klicken 
Sie dann in der Zeile der Radioknpfe darunter den Knopf Gleich *  an. Schreiben Sie 
jetzt in das Editierfeld SCH. 
ffnen Sie nun das zweite Listenfeld und whlen Sie das Feld Text. Klicken Sie dies-
mal in der unteren Radioknopfleiste den Knopf * Gleich *  an.
Tragen Sie dann in das untere Editierfeld ein: ICH.
Starten Sie nun die Suche nach den Datenstzen. opus springt als erstes zum Datensatz 
mit dem Schubertlied Gute Nacht. Schubert beginnt mit Sch. Der Stern hinter dem 
SCH im Abfragedialog bedeutet, da alle Datenstze, die mit Sch beginnen, gefunden 
werden. Als zweite Bedingung mute irgendwo in dem Feld Text die Zeichenkette 
ICH vorkommen. Dies ist bei dem Lied Gute Nacht der Fall, denn dort heit es: 
"Fremd bin ich eingezogen...". Sie erkennen, da der Operator *Gleich* alle Feldinhal-
te findet, bei der die angegebene Zeichenkette irgendwo innerhalb (auch am Anfang 
oder am Ende) des Feldinhaltes steht.
Allgemeiner gesagt lautet der Suchbefehl, den Sie eingegeben haben, folgendermaen:
Suche alle Datenstze, deren Name mit Sch beginnt und bei denen irgendwo im Feld 
Text die Zeichenkette ich vorkommt.
Experimentieren Sie ruhig ein wenig mit anderen Suchbefehlen. Benutzen Sie auch 
einmal die Verknpfung oder anstelle von und.
Eine andere, sehr sinnvolle Anwendung des Operators *Gleich* ist die Suche nach 
Symphonien. Bis etwa zur Mozartzeit schrieb man Sinfonie, danach Symphonie. Um 
nun alle Werke dieser Gattung zu finden, geben Sie im Editierfeld *ONIE* an. opus 
findet daraufhin Sinfonien und Symphonien, allerdings keine symhonische Dichtungen. 
Dazu mten Sie *oni* eingeben.
Die Operatoren Grsser und Kleiner beziehen sich wieder auf alphanumerische oder 
Datumsvergleiche. Suchen Sie in der geffneten Datenbankdatei demo.db alle Wer-
ke, deren Feld Aufnahmedatum grer als 1.1.75 ist.
Sie knnen die Operatoren Grer und Kleiner natrlich auch in Verbindung mit 
Buchstaben benutzen. KOMPONIST Grer C liefert alle Datenstze, deren Kompo-
nisten nicht mit A oder B beginnen.
Der Operator Nicht erklrt sich eigentlich von selbst. Suchen Sie in einer neuen Abfra-
ge aus der Datenbankdatei demo.db alle Datenstze, deren Feld KOMPONIST nicht 
Mozart heit. Nach Auswahl des Operators Nicht erhalten Sie alle Datenstze der 
brigen Komponisten.


Nach Melodie abfragen
ffnen Sie die Datei demo.db, und starten Sie den Suchendialog. Whlen Sie im Li-
stenfeld Melodie aus.
Als Vergleichsoperator whlen Sie Gleich* . Damit ist garantiert, da die Melodie 
auch gefunden wird, falls sie lnger ist als Ihre Abfrage.
Klicken Sie nun in das Editierfeld, in das Sie normalerweise Ihre Suchbedingungen 
eingeben. Mit dem Mausklick ffnet sich ein weiteres Fenster,  das eine Notenzeile 
analog zum Notenfeld in Ihrer Datei enthlt. Geben Sie nun die gewnschte Melodie 
ebenso ein, wie Sie es bei der Datensatzeingabe gewohnt sind.
Schreiben Sie die Tne (alles Viertelnoten): a' a' a' f'.
Die Melodie sieht so aus:
 
Beenden Sie die Noteneingabe mit Klick auf OK und den Abfragedialog ebenfalls mit 
OK.
opus springt jetzt zum Datensatz mit dieser Melodie (5. Sinfonie von Beethoven):
 
Wenn Sie die beiden Melodien vergleichen, stellen Sie fest, da sie nicht identisch 
sind.
Sie haben soeben die wichtigste Suchhilfe von opus kennengelernt, nmlich die auto-
matische Transposition aller Melodien in eine imaginre Einheitstonart, in der jeder 
Datensatz mit dem Suchwert verglichen wird. In den seltensten Fllen hat man ja eine 
Melodie, die man sucht, in der richtigen Tonart im Kopf. opus erledigt dieses Problem 
fr Sie. Wichtig ist nur, da die Melodie in sich stimmt, das heit, da die Tonabstnde 
(Intervalle) innerhalb der Melodie stimmen. 
In unserem Beispiel sind die Intervalle jeweils gleich: Zunchst kommen zwei Primen, 
dann eine groe Terz abwrts. Dies ist das einzige Kriterium, das fr opus wichtig ist. 
Damit ist sichergestellt, da Sie jede Melodie, die Sie relativ richtig eingeben, gefun-
den wird.
Hierzu machen Sie jetzt ein Experiment: Starten Sie eine neue Suche, whlen Sie Me-
lodie und Gleich*, und geben Sie diesmal die Tonfolge f ', f', f', d ein:
Das Notenbild sieht dem "da-da-da-daaa" - Motiv genauso hnlich wie vorhin, als wir 
mit a', a', a', f' danach fragten. Leiten Sie jetzt die Datensatzsuche ein. Sie werden 
feststellen, da opus keinen Datensatz findet, der Ihrem Suchkriterium entspricht, ob-
wohl scheinbar alles richtig gemacht wurde. Was ist geschehen?
Der Tonabstand von a' abwrts zu f' ist eine groe Terz, ebenso wie der Tonabstand 
des Originals von g' abwrts zu es' eine groe Terz ist. Eine groe Terz besteht aus 
zwei Ganztonschritten. Der Tonabstand von f' abwrts zu d' betrgt jedoch eine kleine 
Terz, bestehend aus einem Ganz- und einem Halbtonschritt. Wenn Ihnen das neu ist, 
knnen Sie sich mit Hilfe der WHC-Programme rondo oder audite! mit den Tonab-
stnden und dem Hren von Musik vertraut machen. Auf jeden Fall sollten Sie sich die 
Musik beim Eingeben der Melodie in die Eingabebox der Abfrage vorspielen lassen.
Sie brauchen im Abfragedialog von eben nur das d' durch des' (also d mit dem Vor-
zeichen b davor) zu ersetzen, und schon findet opus den Datensatz wieder.
Sie sehen also: Es kommt darauf an, da die Suchmelodie in sich selbst mit dem Origi-
nal bereinstimmt, nicht jedoch, ob Tonart und Anzahl der Tne bereinstimmen. 
Noch etwas knnen Sie vernachlssigen: Die Tonlngen brauchen nicht mit dem Ori-
ginal bereinzustimmen. Das ist eine weitere Hilfe, denn oft wei man nicht, ob eine 
Melodie mit Viertel- oder Achtelnoten beginnt. Hier ist es brigens auch nicht not-
wendig, da die Tonlngen untereinander richtig proportioniert sind. opus berprft 
die Tonlngen beim Suchen berhaupt nicht, so da auch hier Eingabefehler toleriert 
werden.
Sie knnen auch Pausen in die zu suchende Melodie eingeben; auch sie werden nicht 
geprft. Es drfen allerdings keine Pausen am Anfang der Suchmelodie und auch nicht 
am Anfang der Originalmelodie stehen. Dies mssen Sie beim Anlegen von eigenen 
Datenbankdateien beachten.

Datenstze drucken
Als Formular drucken
ffnen Sie wieder demo.db.Whlen Sie im Men Drucken den Befehl Formu-
lar. Daraufhin wird der aktuelle Datensatz als Bildschirmkopie (in Bildschirmauf-
lsung) gedruckt. opus skaliert den Ausdruck auf die verfgbare Breite.
Wenn Sie alle Datenstze einer Datei als Formular ausdrucken mchten, dann whlen 
Sie im Men Drucken den Befehl Alle Formulare. Bei dieser Option werden 
immer soviele Formulare auf eine Seite gedruckt, wie auf Grund der Druckereinstel-
lungen mglich sind. opus bercksichtigt hierbei die aktuelle Datei und die jeweils 
gltige Auswahl.
Falls Ihr Drucker auch im Querformat drucken kann, sollten Sie darauf achten, da 
beim Ausdruck von allen Formularen einer Datei Hochformat gewhlt ist. Sie knnen 
von opus aus ber den Befehl Datei Druckereinrichtung Ihren Drucker an-
passen.
Wenn Ihnen der Ausdruck von opus-Formularen zu grobkrnig ist (es wird die Bild-
schirmauflsung benutzt), dann experiemtnieren Sie mit den Seitenrndern in der 
Druckereinrichtung, bis eine Ihren Vorstellungen entsprechende Breite fr ein 
Formular brig bleibt. Je kleiner das Formular auf der Druckseite abgebildet wird, um-
so hher ist die scheinbare Auflsung.
Als Liste drucken
Klicken Sie, nachdem Sie den Drucker eingeschaltet haben, auf den Druckenschalter 
 . Im Normalfall wird die Liste aller Datenstze gedruckt. Falls Sie eine 
Auswahl von Datenstzen vorgenommen haben, werden die Datenstze dieser 
Auswahl gedruckt. Da nicht alle Feldspalten nebeneinander auf das Papier passen, 
bentigen die einzelnen Datenstze mehrere Zeilen. Es wird die Standardschrift Ihres 
Druckers benutzt.
Hier lohnt es sich u.U., den Drucker auf Querformat einzustellen, damit mglichst 
viele Feldspalten in eine Zeile passen.
Die Druck-Optionen
Sie knnen den Ausdruck der Liste nach Ihren Wnschen gestalten, indem Sie be-
stimmte Felder auswhlen, die im Ausdruck erscheinen sollen.
Laden Sie, falls nicht geschehen, die Datei demo.db , und rufen Sie im Men Druk-
ken den Dialog Druckseite einrichten auf. 
ffnen Sie nun das erste Listenfeld. Der Feldname Werk ist hervorgehoben, weil das 
erste Feld Ihrer Datei diesen Namen trgt. 
Es soll nun als erstes Feld in der Druckliste der Komponistenname erscheinen, also 
whlen Sie das Feld Name aus.
Verfahren Sie sinngem fr das zweite Feld, indem Sie hier Vorname und im dritten 
Feld Werk auswhlen. In allen brigen Listenfeldern whlen Sie leer.

Mit Besttigen des Dialogs durch Klicken auf OK wird die Gestaltung der Druckseite 
wirksam. Beim nchsten Listenausdruck, den Sie am besten jetzt gleich vornehmen, 
erhalten Sie eine Seite, deren Feldanordnung dieser Struktur entspricht.
Sie erkennen, da Sie jedes Feld an jeder Stelle in der Druckliste erscheinen lassen 
knnen, wenn Sie wollen, auch mehrfach. Falls Sie nach leeren Feldspalten noch ein-
mal eine Feldspalte mit einem Feldinhalt whlen, dann werden die leeren Feldspalten 
beim Ausdruck unterdrckt, so da alle Feldspalten mit Inhalt direkt nebeneinander 
gedruckt werden.

Formulare gestalten

Vorgehensweise
In den vorigen Kapiteln haben Sie das ntige Wissen erworben, um sich nun eine eige-
ne Datenbankdatei fr Ihre besonderen Zwecke anlegen zu knnen.
Starten Sie opus, und whlen Sie im Men Datei den Befehl ffnen. Es erscheint 
der gewohnte Datei-ffnen-Dialog. Geben Sie nun im Dateinamenfeld dieses Dialogs 
einen neuen Dateinamen an, z.B. meinedat. Verwenden Sie einen Namen mit 
hchstens acht Buchstaben und vergeben Sie keine Dateiextension. Die Extension .db 
wird von opus selbstndig an Ihren Datenbankdateinamen angehngt.
Besttigen Sie die Meldung von opus Datei neu anlegen? mit OK; es erscheint das 
Standardformular, jedoch ohne Inhalt.
Whlen Sie nun im Men Datei den Befehl Formular ndern. Es erscheint der 
Formular-ndern-Dialog. Hier sind alle Feldnamen und -lngen aufgefhrt. 
In der Spalte zeigen befinden sich Kontrollfelder, jedoch nicht vor jedem Feld. Sie 
mssen in opus immer das erste Feld anzeigen lassen, und es gibt immer ein Feld Me-
lodie und Spieltempo.  Bei allen brigen Feldern knnen Sie entscheiden,
ob das Feld angezeigt werden soll. Klicken Sie im Bedarfsfall auf das Kontrollfeld, 
um die Anzeige aus- oder wieder einzuschalten;
welchen Namen das Feld tragen soll. Geben Sie in der Spalte Feldname die fr Ihre 
Zwecke passenden Namen ein.
Auf diese Weise knnen Sie beispielsweise das erste Feld zum Namensfeld machen 
und den Feldnamen Komponist vergeben.
ndern Sie also die Eintrge im Dialog nach Ihren Wnschen ab (wenn Sie von vorne 
beginnen mchten, knnen Sie mit Mausklick auf die Schaltflche Standard den ur-
sprnglichen Zustand wieder herstellen), und besttigen Sie den Dialog mit OK.
Hinweis: Die nun erfolgten Einstellung gelten nur fr die gerade geffnete Datei. Sie 
knnen jeder Datei ein anderes Erscheinungsbild geben.
Dateien anhngen
Alle unter opus angelegten Formulare haben das gleiche Dateiformat. Sie unterschei-
den sich nur in der Feldnamenbezeichnung. Das bedeutet, da Sie jedes Formular fr 
jede Datenbankdatei verwenden knnen.
Gleichzeitg bedeutet dies, da Sie bestehende Dateien beliebig aneinander hngen 
knnen. (Nicht in der Shareware-Version)
(Nur Vollversion: ffnen Sie die Datei demo.db . Whlen Sie nun im Men Datei den Befehl An-
hngen. Whlen Sie nun  die Datei sinfonik.db aus, und beenden Sie den Dialog 
mit OK. Jetzt werden die Datenstze der Datei sinfonik.db an die geffnete Datei, 
also demo.db, angehngt.)
Es ist unerheblich, ob die beiden Datenbanken die gleiche Formulargestaltung auf-
weisen. Die Datenstze der anzuhngenden Datei bernehmen das Formular der geff-
neten Datei. Die anzuhngende Datei bleibt im Original unverndert bestehen.
Die Datei demo.db wird also wesentlich lnger. Gleichzeitig haben Sie jetzt alle 
wichtigen Funktionen von opus kennengelenrt.

