

        Dokumentation zur capella-Demoversion 1.5
        =========================================

        Dies ist ein bearbeiteter Auszug aus dem Originalhandbuch von
        capella.  Bei  der  Konvertierung  ins  Standard-ASCII-Format
        gingen   die   Zeichenformate,  Tabellenformatierungen,   Ab-
        bildungen  etc.  verloren. Die Tastenbezeichnungen wurden vom
        grafischen  Tastenbild in reinen Text umgewandelt.


                                             Die Seitennummern    hier
        Inhaltsverzeichnis                   beziehen sich auf    vor-
                                          das Originalhandbuch    handen

        1   Einfhrung ......................................1    ja
            1.1  capella stellt sich vor ....................1    ja
            1.2  Ein Wort zum Copyright .....................1    ja
            1.3  Erforderliche Hard- und Software ...........2    ja
            1.4  berblick ber dieses Handbuch .............2    ja
            1.5  Wichtige Begriffe ..........................3    ja

        2   capella installieren und starten ................4    ja
            2.1  Installation ...............................4    ja
            2.2  Start ......................................5    ja
            2.3  Herstellung einer Demo-Diskette ............5    nein

        3   Die capella-Benutzer-Oberflche .................6    ja
            3.1  Der Aufbau des capella-Bildschirms .........6    ja
            3.2  Grundstzliches zur Mausbedienung ..........6    ja
            3.3  Die Menleiste .............................6    ja
            3.4  Die Sinnbildleiste .........................7    ja
            3.5  Das Informationsfeld .......................7    ja
            3.6  Die Bildlaufleisten ........................8    ja
            3.7  Das Umbltter-Feld .........................8    ja
            3.8  Der Arbeitsbereich .........................8    ja
            3.9  Dialogfelder ...............................8    ja
            3.10 Tastaturen lterer PCs ....................10    ja

        4   Erste Schritte mit capella .....................11    ja
            4.1  Lektion 1 .................................11    ja
            4.2  Lektion 2 .................................13    ja
            4.3  Lektion 3 .................................15    ja
            4.4  Lektion 4 .................................18    ja
            4.5  Lektion 5 .................................20    ja
            4.6  Lektion 6 .................................22    ja

        5   Noteneingabe ...................................25   nein
            5.1  Notenwerte ................................25   nein
            5.2  Noteneingabe ..............................25   nein
            5.3  Pausen ....................................26   nein
            5.4  Cursorbewegung ............................26   nein
            5.5  Alteration (Vorzeichen) ...................26   nein
            5.6  Eingabe punktierter Noten (und Pausen) ....28   nein
            5.7  Noten lschen .............................28   nein
            5.8  Akkordmodus ...............................28   nein
            5.9  Nachtrgliches ndern von Notenwerten .....29   nein
            5.10 Akkorde wiederholen .......................29   nein
            5.11 Haltebgen ................................30   nein
            5.12 Triolen ...................................30   nein
            5.13 Artikulationszeichen ......................30   nein

        6   Einrichtung von Partituren .....................31   nein
            6.1  Einrichtung eines Notensystems ............31   nein
            6.2  Zeilenmarkierung ..........................31   nein
            6.3  Notenschlssel ............................32   nein
            6.4  Tonart ....................................32   nein
            6.5  Instrument ................................32   nein
            6.6  System-Layout .............................32   nein
            6.7  Takt und Tempo ............................33   nein
            6.8  Balkenautomatik ...........................33   nein
                                                              
        7   Bearbeitung von Partituren .....................35   nein
            7.1  Systeme trennen ...........................35   nein
            7.2  Systeme verbinden .........................35   nein
            7.3  Taktstriche ...............................35   nein
            7.4  Zweistimmige Notenzeilen ..................36   nein
            7.5  Blockfunktionen ...........................39   nein
            7.6  Lschen von Zeilen und Stimmenauszge .....39   nein
            7.7  Bildschirmauffrischung ....................39   nein
                                                              
        8   Speichern und Laden ............................40   nein
            8.1  Partitur speichern ........................40   nein
            8.2  Partitur laden ............................40   nein
            8.3  System-Vorlagen ...........................42   nein
                                                              
        9   Bildschirmdarstellung und Druck ................43   nein
            9.1  Bildschirm-Vorgaben .......................43   nein
            9.2  Drucker-Vorgaben ..........................44   nein
            9.3  Randausgleich .............................46   nein
            9.4  Drucken ...................................46   nein

        10  Musikausgabe ...................................47   nein
            10.1 Wahl des Ausgabegerts und des Klangs .....47   nein
            10.2 Notenbezogene Vorgaben ....................48   nein
            10.3 Zeilen vorspielen .........................48   nein
            10.4 System/Partitur vorspielen ................48   nein

        11  Spezialfunktionen ..............................49   nein
            11.1 Transponieren .............................49   nein
            11.2 Noten verschieben .........................49   nein
            11.3 Melodie einspielen ........................50   nein

        12  Das integrierte Zeichenprogramm ................51   nein
            12.1 Objekte zeichnen ..........................51   nein
            12.2 Objekte markieren .........................52   nein
            12.3 Objekte bewegen und dehnen ................52   nein
            12.4 Objekte duplizieren .......................52   nein
            12.5 Objekte lschen ...........................52   nein
            12.6 Objekte zentrieren ........................52   nein
            12.7 Die Objekte im einzelnen ..................53   nein
            12.8 Verbindung zwischen Objekten und Systemen .54   nein

        13  Texte ..........................................55   nein
            13.1 Text einfgen .............................55   nein
            13.2 Text markieren ............................55   nein
            13.3 Cursorpositionierung mit der Maus .........55   nein
            13.4 Einstellung der Schriftgre ..............56   nein
            13.5 Musikalische Spezialzeichen ...............56   nein
            13.6 Hinweise fr den Umgang mit Texten ........56   nein

        Anhang .............................................58
            A    Belegung der Funktionstasten (Sinnbilder) .58   nein
            B    Strg-Tastenkombinationen ..................59   nein
            C    Die Datei CAPELLA.INI und Partiturdateien .59   nein
            D    Die Beispieldateien von Kapitel 4 .........60   nein
            E    Grenzen von capella .......................60   nein
            F    Fragen und Antworten zu capella ...........61    ja

        Sachregister .......................................64    ja




        1    Einfhrung



        1.1  capella stellt sich vor

        capella ist  ein Noteneditor,  der es Ihnen erlaubt, mit wenig
        Mhe   Notentexte    einzugeben   und    in    Spitzenqualitt
        auszudrucken.  Fr  ein  vergleichbares  Programm  muten  Sie
        bisher  ein  vielfaches  des  Preises  von  capella  bezahlen.
        capella bietet Ihnen:

          Partituren bis  zu 24 Stimmen, in jeder Stimme auch Akkorde
           mglich

          alle blichen  Notenschlssel,  beliebige  Taktarten,  alle
           Tonarten von 7 Be's bis 7 Kreuzen, Triolen

          einfachste  Bedienung,   Blockoperationen   auch   zwischen
           Dokumenten

          transponieren, Noten verschieben

          Stimmenauszge

          Einspielen von Melodien direkt ber die Tastatur

          Darstellung in PostScript-Qualitt

          Automatischer  Systemumbruch  mit  Balkensetzung  nach  den
           Gepflogenheiten des Notenstichs

          Noten auf  dem Bildschirm  und im Druck in beliebiger Gre
           von winzig bis riesig

          Musikausgabe wahlweise  ber  den  PC-Lautsprecher,  Sound-
           Blaster-Karte oder MIDI

          integriertes Zeichenprogramm  fr ausgefallene Verzierungen
           und  Texte   in  praktisch  beliebiger  Schriftgre,  alle
           Objekte frei positionierbar (mit der Maus)



        1.2  Ein Wort zum Copyright

        Stellen Sie  sich vor, Sie gehen in eine Buchhandlung, um sich
        den  neuesten  Roman  Ihres  Lieblingsautors  zu  kaufen.  Der
        Buchhndler erklrt  Ihnen, der Autor habe Jahre seines Lebens
        an diesem  Roman gearbeitet;  dennoch knnten Sie das Buch zum
        Vorzugspreis  von   DM  980,--  erwerben,  vorausgesetzt,  Sie
        verpflichten sich,  es niemand  anderem auszuleihen. Sie wren
        dann sogar berechtigt, die zweite Auflage fr nur DM 180,-- zu
        beziehen. Vermutlich  wrden Sie  die Buchhandlung sofort ver-
        lassen und sich das Buch in der nchsten Bibliothek kopieren.

        So absurd  das klingt,  auf dem Softwaremarkt befinden wir uns
        in  genau   solch  einer  unhaltbaren  Situation.  Die  groen
        Softwarehersteller verlangen  Preise, an  denen sie immer noch
        gut verdienen,  wenn nur  jeder zehnte  Anwender die  Software
        auch kauft.  Die Kunden  wissen das und kommen sich daher dumm
        vor, wenn sie alle Software selbst bezahlen.

        Um aus  diesem Teufelskreis auszubrechen, bieten wir Ihnen mit
        capella eine  einseitige Abrstung  an: Wir  haben  Ihnen  ein
        anspruchsvolles    Programm    zu    einem    Bruchteil    des
        branchenblichen Preises  verkauft. Als  Gegenleistung  bitten
        wir Sie,  zum Gelingen  dieses Experiments  beizutragen, indem
        Sie keine  unlizenzierten Kopien von capella in Umlauf bringen
        bzw. capella  rechtmig erwerben,  falls Sie  das noch  nicht
        getan haben.  Sie tun  sich selbst  damit einen Gefallen, denn
        die Fortentwicklung  und Pflege  von capella ist auf Dauer nur
        mglich, wenn sie sich finanziell auch trgt.

        Sie knnen brigens mit Hilfe des  Installationsprogramms  aus
        einer  Kopie der  Originaldiskette  eine Demodiskette zum Ver-
        schenken machen.


        1.3  Erforderliche Hard- und Software

        Um capella zu benutzen bentigen Sie

          einen   IBM-kompatiblen    PC   mit   mindestens   512   KB
           Hauptspeicher,

          eine der  folgenden Grafikkarten:  VGA, EGA,  Hercules, CGA
           oder AT&T (Toshiba-Laptops),

          das Betriebssystem MS-DOS 3.0 oder hher,

          ein Diskettenlaufwerk.  Eine Festplatte ist nicht unbedingt
           erforderlich, aber dringend zu empfehlen,

          eine Maus mit Microsoft-kompatiblem Maustreiber,

          zur Musikausgabe den PC-Lautsprecher oder eine Soundblaster-
           Karte  (oder kompatible)  oder  ein  Roland-MPU-kompatibles
           MIDI-Interface. Nur mit Soundblaster oder MIDI  knnen  Sie
           mehrstimmige Partituren auch mehrstimmig hren.

          zum Drucken:  einen Epson- oder NEC-kompatiblen 9- oder 24-
           Nadeldrucker,  einen  Tintenstrahldrucker der Canon Bubble-
           Jet-Serie,  einen  HP  DeskJet  oder  einen  HP-kompatiblen
           Laserdrucker. Da capella keine eingebauten Zeichenstze der
           Drucker verwendet, kommt es nicht darauf an, welches Modell
           einer  dieser Reihen Sie besitzen. Allerdings bentigen Sie
           bei einem Lasedrucker etwa 1 MB freien  Druckerspeicher, um
           eine volle DIN-A4-Seite auszudrucken.



        1.4  berblick ber dieses Handbuch

        Erfahrungsgem werden  pfundschwere Bedienungshandbcher  nur
        von den  wenigsten Benutzern  wirklich gelesen.  Wir haben uns
        daher  Mhe   gegeben,  Ihnen   auf  knappem  Raum  eine  klar
        verstndliche Anleitung  zu  geben.  Sicher  mchten  Sie  mit
        capella sofort loslegen.

        Bitte lesen  Sie auf  jeden Fall  vor dem Start das Kapitel 2:
        capella  installieren   und  starten.   Wie  Sie  dann  weiter
        vorgehen, hngt von Ihren Vorkenntnissen ab.

        Kapitel 3  erklrt die  grundstzlichen Methoden der Bedienung
        von capella.  Wenn Sie  ein erfahrener Computer-Anwender sind,
        gengt es, dieses Kapitel zu berfliegen.

        Das 4.  Kapitel ist  ein Schnellkurs.  Sie werden  Schritt fr
        Schritt  an  Hand  von  konkreten  Musikbeispielen  in  einige
        wichtige Elemente von capella eingefhrt.

        Die restlichen  Kapitel des  Buches dokumentieren systematisch
        die Benutzung von capella.



        1.5     Wichtige Begriffe (hier gekrzt)

        Um mgliche Miverstndnisse zu vermeiden, mssen vorab einige
        Begriffe geklrt werden:

        Notensysteme und Notenzeilen
        In diesem Handbuch verstehen wir unter einem Notensystem eine
        Zusammenfassung von einer oder mehreren Notenzeilen in  einer
        Partitur. In der musikalischen Fachsprache werden hiervon ab-
        weichend  manchmal  Notenzeilen auch Notensysteme genannt und
        unsere Notensysteme dann als Akkoladen bezeichnet.

        Akkorde und zweistimmige Notenzeilen
        Auch der Unterschied zwischen diesen Begriffen  ist  wichtig.
        Ein  Akkord  ist eine Zusammenfassung mehrerer Noten gleichen
        Wertes. In zweistimmigen Notenzeilen knnen  auch  Noten  mit
        unterschiedlichen Werten nebeneinander auftreten.



        2    capella installieren und starten



        2.1  Installation

        Fertigen   Sie    zunchst    eine    Sicherungskopie    Ihrer
        Originaldiskette an  und verwahren  Sie das  Original an einem
        geeigneten Ort.  Zum  Kopieren  knnen  Sie  das  DOS-Kommando
        DISKCOPY verwenden.  Falls Sie  dieses Kommando  nicht kennen,
        schlagen Sie bitte in Ihrem DOS-Handbuch nach.

        Sollte Ihr  Computer kein Festplattenlaufwerk besitzen, knnen
        Sie   mit   der   Sicherungskopie   sofort   arbeiten.   Sonst
        installieren Sie capella wie folgt auf der Festplatte:


        Automatische Installation
        Wenn  Sie   capella  im  Verzeichnis  C:\CAPELLA  installieren
        wollen, legen  Sie die  Diskette in das Laufwerk A: und tippen
        dann:

        a: [Eingabe]

        install [Eingabe]

        Das Installationsprogramm erklrt sich selbst.
        Zunchst   sollten   Sie   unbedingt   den   Menpunkt  "Datei
        BITTE_LE.SEN anschauen" auswhlen. Diese Datei enthlt eventu-
        ell wichtige Hinweise, die nicht mehr in dieses Handbuch  auf-
        genommen werden konnten.
        Danach whlen Sie den Menpunkt capella installieren aus.
        Wenn  Sie  den Vorschlgen des Programms folgen, wird das Ver-
        zeichnis C:\CAPELLA angelegt, und alle bentigten Dateien wer-
        den dorthin kopiert.
        Sie knnen das Installationsprogramm spter nochmals aufrufen,
        wenn Sie die Datei  BITTE_LE.SEN  anschauen  oder  eine  Demo-
        Diskette (2.3) herstellen mchten.


        Manuelle Installation
        Sie knnen  capella auch  selbst installieren,  indem Sie  ein
        Verzeichnis Ihrer  Wahl auf  der Festplatte  anlegen und  alle
        Dateien von der Diskette dorthin kopieren.  Beim  ersten Start
        mssen  Sie dann, wie im folgenden Abschnitt erklrt, die Gra-
        fikkarte angeben.



        2.3  Start

        Zum Start mssen Sie zunchst  das  Installationsprogramm  be-
        enden!

        Falls Sie capella von der Diskette starten, achten Sie darauf,
        da die  Diskette nicht  schreibgeschtzt  ist,  weil  capella
        sonst keine temporren Dateien anlegen kann!

        Wechseln  Sie   mit  dem   DOS-Kommando  CD  in  das  capella-
        Verzeichnis, und  starten Sie  capella je  nach der  in  Ihren
        Computer eingebauten Grafikkarte:
        Wenn Sie eine VGA-Karte besitzen, tippen Sie

        CAPELLA V [Eingabe]

        Bei anderen  Grafikkarten mssen  Sie (durch  ein  Leerzeichen
        getrennt) folgendes eingeben:

        Grafikkarte          Start mit            Auflsung

        VGA                  CAPELLA V            640 * 480
        EGA                  CAPELLA E            640 * 350
        CGA                  CAPELLA C            640 * 200
        Hercules             CAPELLA H            720 * 348
        AT&T                 CAPELLA A            640 * 400


        Hinweis: Den  AT&T-Grafikstandard finden Sie unter anderem auf
        lteren Olivetti-PCs  sowie auf den Toshiba-Notebooks T1000SE,
        T1000XE, T1000LE, T1200 XE.

        Wenn Sie capella verlassen, wird die verwendete Grafikkarte in
        einer Initialisierungsdatei  (CAPELLA.INI) notiert. Von nun an
        knnen Sie capella einfach mit

        CAPELLA [Eingabe]

        starten, es sei denn, Sie mchten den Grafikmodus wechseln.


        2.3  Herstellung einer Demo-Diskette (entfllt hier)



        3    Die capella-Benutzer-Oberflche

        In diesem  Kapitel lernen Sie den Umgang mit den Elementen der
        grafischen Benutzeroberflche  von capella.  Wenn Sie  bereits
        Erfahrungen  mit   modernen  Programmoberflchen   (wie   etwa
        Microsoft Windows)  haben, knnen  Sie dieses Kapitel zunchst
        berspringen.

        Alle Elemente der capella-Benutzer-Oberflche  sind sowohl mit
        der Maus als auch mit der Tastatur bedienbar. In diesem Auszug
        wird nur die Bedienung mit der Maus beschrieben.



        3.1  Der Aufbau des capella-Bildschirms

        Nach   dem    Start   von    capella   knnen   Sie   folgende
        Bildschirmaufteilung erkennen:  Am oberen  Rand befindet  sich
        die Menleiste.  Darunter sehen Sie die Sinnbildleiste mit dem
        Informationsfeld in  der Mitte.  Am rechten  und unteren  Rand
        befinden sich die beiden Bildlaufleisten. Den grten Teil des
        Bildschirms  fllt  der  Arbeitsbereich  aus.  Diese  Elemente
        werden nun im einzelnen erklrt.



        3.2  Grundstzliches zur Mausbedienung

        Um die  folgenden Erklrungen  mglichst  einfach  zu  halten,
        verwenden wir folgende Konventionen:

          Wenn  nicht   ausdrcklich   auf   die   rechte   Maustaste
           hingewiesen  wird,   ist  mit  Maustaste  immer  die  linke
           Maustaste gemeint.

          Klicken mit  der Maus  bedeutet: Die  Maustaste drcken und
           wieder loslassen.

          Maus von  A nach  B ziehen  bedeutet:  Den  Mauszeiger  zur
           Stelle A bewegen, die Maustaste drcken, den Mauszeiger mit
           der gedrckt  gehaltenen Taste zur Stelle B bewegen und die
           Maustaste loslassen.



        3.3  Die Menleiste

        Die  Menleiste  enthlt  Befehle,  die  in  einzelne  Gruppen
        aufgeteilt sind.  Die Namen  der einzelnen  Gruppen sind immer
        sichtbar. Wenn  Sie einen  bestimmten Befehl auswhlen wollen,
        klicken Sie  mit der  Maus den Namen der Befehlsgruppe an. Nun
        ffnet sich  ein rechteckiges  Feld, in  dem die  Befehle  der
        Gruppe aufgelistet  sind. Klicken  Sie den  gewnschten Befehl
        mit der  Maus an. Alternativ knnen Sie einen Befehl auch aus-
        whlen, indem  Sie die  Maustaste vom  Namen der Befehlsgruppe
        zum gewnschten Befehl ziehen.

        Sie knnen  ein Men verlassen, ohne einen Befehl auszufhren,
        indem Sie eine beliebige Stelle auerhalb des Mens anklicken.
        Sie knnen  auch mehrere  Mens nach einem Befehl durchsuchen,
        ohne zwischendurch die Maustaste loszulassen.

        Hinter manchen  Menbefehlen sehen Sie drei Punkte. Damit wird
        angedeutet, da  der Befehl  nicht sofort eine Aktion auslst,
        sondern weitere  Angaben in  einem  Dialogfeld  erwartet.  Der
        Bedienung von Dialogfeldern wird spter erklrt.

        Bei einigen Menbefehlen steht als Gedchtnissttze am rechten
        Rand eine  Tastenbezeichnung. Diese  Befehle knnen auch durch
        Drcken der entsprechenden Taste ausgefhrt werden.


        Das Hilfe-Men
        Der letzte  Meneintrag besteht  nur aus  einem  Fragezeichen.
        Hier  finden   Sie   kurze   Hilfen   zur   Bedienung.   Diese
        "Spickzettel" knnen  und sollen  nicht das Handbuch ersetzen.
        Sie sollen  nur als  Gedchtnissttze  dienen.  Wenn  Sie  das
        Handbuch noch  nicht  ganz  gelesen  haben,  finden  Sie  hier
        Hinweise auf Bedienungselemente auerhalb der Menpunkte.



        3.4  Die Sinnbildleiste

        Die  Sinnbildleiste  befindet  sich unter der Menleiste. Hier
        sind  12 Sinnbilder  zu  sehen,  die  fr  bestimmte  Aktionen
        stehen. Diese  Aktionen knnen  entweder durch  Mausklick oder
        durch  Druck   der  entsprechenden   Funktionstaste  aktiviert
        werden.

        Wenn Sie  die Alt-Taste  gedrckt  halten,  erscheinen  andere
        Sinnbilder. Die entsprechenden Aktionen knnen (bei gedrckter
        Alt-Taste)   wieder    durch   Mausklick    oder   Druck   der
        entsprechenden Funktionstaste aktiviert werden.

        Die  Bedeutung   der  einzelnen   Sinnbilder  finden   Sie  im
        Referenzteil.



        3.5  Das Informationsfeld

        In der Mitte der Sinnbildleiste befindet sich ein zweizeiliges
        Informationsfeld.

        Die obere Zeile enthlt:

          eine Dateinderungsanzeige:  Ein leerer Kreis bedeutet, da
           die  aktuelle   Datei  seit  dem  letzten  Speichern  nicht
           verndert wurde.  Ein mit  einem  dicken  Punkt  markierter
           Kreis weist  darauf hin,  da die Datei von Ihnen verndert
           wurde.

          den aktuellen Dateinamen

        Die untere Zeile zeigt von links:
          eine symbolische Anzeige der aktuellen Zwischenablage,

          den grten freien Speicherblock in Kilobytes,

          den aktuellen Notenwert,

          die Nummer der Seite, in der sich der Cursor befindet,

          die Nummer des Systems, in dem sich der Cursor befindet.



        3.6  Die Bildlaufleisten

        Am unteren  und am  rechten Bildschirmrand  sehen Sie  je eine
        sogenannte Bildlaufleiste. Sie dienen dazu, auf einfache Weise
        den  gewnschten  Teil  der  aktuellen  Partitur  sichtbar  zu
        machen, wenn diese nicht ganz in den Arbeitsbereich pat. Dazu
        dienen im einzelnen die folgenden Elemente:


        Die Bildlaufpfeile an den Enden der Bildlaufleisten
        Durch Mausklick  in einen  Bildlaufpfeil wird  die Partitur um
        ein  Viertel   des  Fenstermaes  entgegen  der  Pfeilrichtung
        bewegt.


        Das Bildlauffeld (graues Rechteck)
        Dieses Feld  zeigt durch  seine Gre  und Lage  die  relative
        Position des  im Arbeitsbereich  sichtbaren Teils der Partitur
        an.


        Die weien Bereiche
        Durch Mausklick  in einen  weien Bereich wird die Partitur um
        drei  Viertel  des  Fenstermaes  entgegen  der  Richtung  des
        benachbarten Bildlaufpfeils bewegt.

        Die horizontale Bildlaufleiste bezieht sich auf das System, in
        dem sich  der Cursor  befindet. Der  rechte  Anschlag  ist  so
        gewhlt, da immer noch eine halbe Fensterbreite frei bleibt.



        3.7  Das Umbltter-Feld

        In der  rechten unteren  Ecke finden  Sie  das  Umbltter-Feld
        (Blatt mit  Eselsohr). Sie  knnen mit capella zwei Partituren
        (Dateien)  gleichzeitig   bearbeiten.  Durch   Anklicken   des
        Umbltterfelds wechseln Sie zwischen diesen beiden Partituren.
        Alternativ knnen Sie hierzu auch die Taste [Rollen] drcken.



        3.8  Der Arbeitsbereich

        Im Arbeitsbereich  spielt  sich  der  eigentliche  Umgang  mit
        capella ab.  Hier sehen  Sie Ihre Noten im Prinzip so, wie sie
        auch auf dem Drucker erscheinen.



        3.9  Dialogfelder

        Manche Befehle  bentigen von Ihnen zur Ausfhrung zustzliche
        Angaben. In  solchen Fllen  erscheint in  der Bildschirmmitte
        ein Dialogfeld.  Dialogfelder  sind  aus  folgenden  Elementen
        zusammengesetzt:


        Textfelder
        Textfelder sind  mit einer  gepunkteten  Linie  umrahmt.  Hier
        knnen Sie  einen Text  eingeben: Aktivieren  Sie das Textfeld
        durch  Mausklick.  Ein  eventueller  Textvorschlag  ist  jetzt
        schwarz unterlegt,  und rechts  erscheint  ein  strichfrmiger
        Cursor. Wenn  Sie einen  Buchstaben eintippen,  ersetzt dieser
        den Vorschlag,  und die  Unterlegung verschwindet.  Wollen Sie
        den Vorschlag  nur abndern,  bewegen Sie zunchst den Cursor.
        Damit  verschwindet   die  Unterlegung,  und  Sie  knnen  den
        Vorschlag bearbeiten. Hierzu knnen sie folgende Tasten in der
        blichen Bedeutung  verwenden: [Pfeil  links], [Pfeil rechts],
        [Pos1], [Ende], [Rcktaste], [Entf].


        Zahlenfelder
        Zahlenfelder sind  spezielle Textfelder mit der Einschrnkung,
        da Sie  nur Zahlen  eingeben knnen.  Zu jedem Zahlenfeld ist
        ein erlaubter  Zahlenbereich vorgegeben.  Wenn Sie  eine  Zahl
        eintippen, die diesen Bereich berschreitet, werden Sie darauf
        hingewiesen, wenn  Sie das  Dialogfeld verlassen  wollen.  Sie
        knnen das  Dialogfeld nur  verlassen, indem Sie die Zahl kor-
        rigieren oder das Befehlsfeld Abbruch whlen.

        Bezieht  sich   ein  Zahlenfeld   auf  mehrere   Werte   (z.B.
        Zeilenabstnde) und  sind diese  Werte sind nicht einheitlich,
        wird das  Feld statt mit einer Vorgabe mit einem grauen Raster
        angezeigt.


        Schaltfelder ("Radiobuttons")
        Schaltfelder  erlauben   eine  Auswahl   aus   mehreren   sich
        gegenseitig ausschlieenden  Mglichkeiten. Sie  bestehen  aus
        kreisrunden  Feldern   mit  Erklrungstexten.   Ein  gewhltes
        Schaltfeld ist  an einer dicken runden Markierung in der Mitte
        zu erkennen.  In einer Gruppe von Schaltfeldern kann immer nur
        eines  gewhlt   werden.  Klicken   Sie  ein  anderes  an,  so
        verschwindet automatisch  die Markierung  des vorher gewhlten
        Feldes. Bezieht sich eine Gruppe von Schaltfeldern auf mehrere
        Objekte, deren aktuelle Auswahl unterschiedlich ist, sehen Sie
        gar keine Markierung.


        Wahlfelder ("Checkboxes")
        Wahlfelder   bestehen    aus   quadratischen    Feldern    mit
        Erklrungstext. Sie  knnen durch  Mausklick abwechselnd  ein-
        und ausgeschaltet werden. Den eingeschalteten Zustand erkennen
        Sie an einem Hkchen im Feld.


        Befehlsfelder
        Befehlsfelder fhren  zum sofortigen  Beenden des Dialogs. Sie
        sind an  der  abgerundeten  Umrahmung  zu  erkennen.  Ist  ein
        Befehlsfeld doppelt  umrahmt, kann es wahlweise auch durch die
        Taste [Eingabe] aktiviert werden.

        Dialogfelder haben  im Normalfall zumindest zwei Befehlsfelder
        mit der Bezeichnung:

        OK
           Hiermit wird  die Ausfhrung  des Befehls  eingeleitet. Die
           zuvor eingegebenen  Angaben werden  bernommen (Alternativ:
           [Eingabe]).

        Abbruch
           Hiermit wird die Bearbeitung des Dialogfeldes beendet, ohne
           da der Befehl ausgefhrt wird (Alternativ: [Esc]).



        3.10 Tastaturen lterer PCs

        (gegenber Originalhandbuch gekrzt:)


        Ihre Tastatur hat nur 10 Funktionstasten
        Verwenden Sie folgende Ersatztasten :

        Fr                tippen Sie

        [F11]              [Umschalt] + [F1]
        [F12]              [Umschalt] + [F2]
        [Alt] + [F11]      [Alt] + [Umschalt] + [F1]
        [Alt] + [F12]      [Alt] + [Umschalt] + [F2]

        Verwenden  Sie   diese  Tastenkombinationen   auch,  wenn  Ihr
        Computer auf [F11] oder [F12] nicht reagiert.


        Ihr Computer reagiert nicht, wenn Sie [Strg] + [Einfg] tippen
        Bei sehr alten PCs (z.B. IBM AT vor 15.11.1985 oder IBM XT vor
        10.01.1986)     kann     der     Tastaturtreiber     bestimmte
        Tastenkombinationen nicht  erkennen. In diesem Fall tippen Sie
        einfach [Einfg] statt [Strg] + [Einfg].




        4    Erste Schritte mit capella

        In den  folgenden Lektionen  werden Sie  schrittweise  in  die
        Handhabung  von   capella   eingefhrt.   Dabei   werden   Sie
        nacheinander einige  wichtige Programmfunktionen in sinnvollem
        Beispielzusammenhang erlernen.  Zur  Noteneingabe  werden  Sie
        ausschlielich die  Tastatur verwenden;  die Eingabe  mit  der
        Maus ist nur fr gelegentliche Benutzer von capella geeignet.

        Wenn Sie  ein erfahrener  Computer-Nutzer sind, knnen Sie die
        Lektionen zunchst berschlagen und erst spter im Bedarfsfall
        nachlesen. Dieser  Kurs ist  im Gegensatz  zum  systematischen
        Teil dieses Handbuchs nicht als Nachschlagewerk gedacht. Seine
        Struktur   folgt    nicht   sachlich-systematischen,   sondern
        didaktischen Gesichtspunkten.



        4.1  Lektion 1

        In dieser Lektion ben Sie das Eingeben und Lschen von Noten,
        das Anlegen von einstimmigen Systemen, das Hren von Musik und
        das Speichern und Ausdrucken.


        Noten eingeben
        Starten Sie  capella. Sie  sehen auf dem Arbeitsbildschirm ein
        angefangenes Notensystem  mit Violinschlssel  und Taktangabe.
        Dieses "Ursystem"  ist der  Ausgangspunkt  fr  alle  weiteren
        Operationen. Wir  wollen nun  ein kleines Stck fr Blockflte
        aufschreiben. Vergewissern  Sie sich,  da im Informationsfeld
        am oberen  Bildschirmrand 1/4  als Notenwert  eingestellt  ist
        (das ist beim Start von capella immer der Fall) und tippen Sie
        die Tasten

        c c e f 2 g g

        Wenn Sie  sich verschrieben  haben, bringen Sie den Cursor auf
        die falsche  Note und drcken [Entf]. Sie knnen auch, wie Sie
        es von  Ihrer Textverarbeitung  her gewhnt  sind, sofort nach
        dem Vertippen  mit  [Rcktaste]  die  Note  links  vom  Cursor
        lschen.

        Sie haben  also auf  dem Bildschirm  Noten geschrieben.  Dabei
        sehen Sie,  da die  Eingabe der  Zahl  2  eine  nderung  der
        Notenlnge bewirkt.  Die  beiden  folgenden  (alle  folgenden)
        Noten sind  nun halbe  Noten. Schreiben Sie weiter (achten Sie
        auf Gro- und Kleinschreibung!):

        4 a a h h 8 C h C D 2 E [Eingabe]

        Nun haben  Sie auch  Achtelnoten notiert.  Um die  Balken  der
        Achtelnoten brauchen  Sie sich  ebensowenig Gedanken zu machen
        wie um  die Taktstriche - die setzt capella selbstndig. Durch
        das  Drcken   von  [Umschalt]   haben  Sie   Noten   in   der
        nchsthheren Oktave  geschrieben.  Die  Umschaltstelle  liegt
        zwischen h'  und c''  . Gleichzeitig  haben Sie  durch das ab-
        schlieende Drcken  von [Eingabe]  ein neues  System erzeugt.
        Schreiben Sie nun weiter:

        4 c c e f 2 g g 8 a g a h 4 C D 1 C


        Noten speichern
        Nun haben  Sie ein  kleines Musikstck  geschrieben,  das  aus
        Viertelnoten, halben  und einer  ganzen Note  besteht.  Dieses
        Werk werden wir nun abspeichern. ffnen Sie das Men Datei und
        whlen Sie  Speichern. Vergeben  Sie  einen  Dateinamen,  z.B.
        FLTE (auf  die Datei-Erweiterung verzichten Sie), und drcken
        Sie [Eingabe]. Nun ist das Werklein abgespeichert.


        Noten hren
        Bringen  Sie   nun  den   Cursor  an  den  Anfang  der  oberen
        Notenzeile, indem  Sie mit  der Maus  dorthin klicken. Klicken
        Sie dann  auf das Lautprecher-Symbol mit der Einzelnote. Jetzt
        piept die  Melodie aus  dem Lautsprecher,  der Cursor  wandert
        beim Vorspielen schrittweise mit.

        Wenn  Ihr   PC  mit   einem  MIDI-Interface  ausgerstet  ist,
        verbinden Sie  Ihr Instrument  wie gewohnt  mit dem Interface.
        ffnen Sie das Men Vorgaben. Whlen Sie dort Musikausgabe. In
        dem nun  sichtbaren Dialogfeld  klicken Sie MIDI und eventuell
        den von  Ihnen gewnschten  Kanal an.  Nach Klicken auf OK ist
        die Musikausgabe  dauerhaft umgestellt.  Jetzt knnen  Sie das
        Musikstck noch einmal im neuen Klang hren.

        Wenn Ihr  PC mit  einer Sound-Blaster-Karte  ausgerstet  ist,
        verbinden Sie  Ihre Sound-Blaster-Karte  wie gewohnt mit Ihrer
        Stereoanlage. ffnen  Sie das  Men Vorgaben.  Whlen Sie dort
        Musikausgabe. In  dem nun erscheinenden Dialogfeld klicken Sie
        Sound  Blaster   und  eventuell   das  von   Ihnen  gewnschte
        Instrument an.  Sie knnen  auch die  Lautstrke im Dialogfeld
        Lautstrke abndern. Erlaubte Werte sind 1 (fast unhrbar) bis
        127 (sehr  laut). Nach  Klicken auf  OK ist  die  Musikausgabe
        dauerhaft umgestellt.  Jetzt knnen  Sie das  Musikstck  noch
        einmal im neuen Klang hren.


        Noten drucken
        Die Notenzeilen  unseres Musikstcks sind noch unterschiedlich
        lang. Zu  einem schnen  Druckbild gehrt  aber  ein  bndiger
        rechter  Rand.  Klicken  Sie  bei  gedrckter  Alt--Taste  das
        Sinnbild fr  den Randausgleich (das Sinnbild ganz rechts) an.
        Nun wird das Musikstck justiert.

        Um einen  berblick ber  die Gestaltung  Ihrer Druckseite  zu
        erhalten, rufen Sie nun die Seitenvorschau auf, indem Sie, nun
        ohne Alt-Taste,  das zweite  Sinnbild  von  rechts  anklicken.
        berzeugen Sie  sich vom  gleichmigen Aufbau  der Seite  und
        ffnen Sie  wieder das Men Vorgaben. Whlen Sie den Menpunkt
        Drucker. In dem Dialogfeld, das nun erscheint, lassen Sie alle
        Werte unverndert  und klicken  nur den  von Ihnen gewnschten
        Drucker und  die Auflsung  an. Besttigen  Sie Ihre  Wahl mit
        [Eingabe].
        Whlen Sie  nun im  Men Datei die Funktion Drucken. Nun wird,
        wenn der Drucker bereit ist, das Musikstck ausgedruckt.

        Damit die  Zum Schlu speichern Sie das Musikstck noch einmal
        ab,  wie   Sie  es  oben  getan  haben.  Jetzt  ist  auch  der
        Randausgleich mitgespeichert.



        4.2  Lektion 2

        In dieser  Lektion lernen  Sie, wie Tonart und Takt festgelegt
        werden, wie  ein System  eingerichtet wird, und wie Pausen und
        punktierte Noten eingegeben werden. Auerdem erfahren Sie, wie
        Sie den  Noteneingabebereich  auf  mehrere  Oktaven  erweitern
        knnen.


        Ein System einrichten
        Falls Sie  inzwischen capella  verlassen haben, starten Sie es
        neu. Sonst  erzeugen Sie  mit dem  Men Datei  - Neu eine neue
        Partitur nach  dem  Muster  STANDARD.  Erzeugen  Sie  im  Men
        Bearbeiten eine  Neue Zeile.  Nun liegt  unter der ersten eine
        weitere Rumpfzeile.  In  der  ersten  Lektion  haben  Sie  mit
        [Eingabe] ein  neues System  erzeugt, diesmal  wurde eine neue
        Zeile erzeugt. Worin besteht der Unterschied? Systeme sind bei
        capella grere  Einheiten, die  als ganzes  behandelt werden.
        Jedes System  kann aus vielen (bis zu 24) Zeilen bestehen, die
        in innerem  Zusammenhang stehen.  Das erkennen  Sie daran, da
        jetzt die  beiden  Rumpfzeilen  durch  eine  senkrechte  Linie
        verbunden sind.  Im Men  Neue Zeile  haben Sie vielleicht das
        Tastenkrzel fr  diese Funktion  erkannt: [Strg]  + [Eingabe]
        Erzeugen Sie  nun auf  diese Weise  zwei neue  Zeilen, bis das
        Rumpfsystem vierstimmig ist.


        Takt und Klammer
        Bringen Sie  jetzt den  Cursor in  die erste Zeile und drcken
        Sie dreimal  [Umschalt] +  [Pfeil unten]. Nun sind alle Zeilen
        des Systems durch eine dicke Linie markiert. Das bedeutet, da
        sich die folgenden Operationen, die durch bestimmte Sinnbilder
        ausgelst werden, auf alle markierten Zeilen beziehen. Klicken
        Sie bei  gedrckter  Alt--Taste  auf  das  Sinnbild  fr  Takt
        (Metronom). Im Dialogfeld tragen Sie 2/2-Takt ein. Klicken Sie
        auch das  Wahlfeld  ("Checkbox")  mit  der  Angabe  "Symbol  C
        verwenden" an. Damit wird der 2/2-Takt als Alla-breve-Takt mit
        einem senkrecht  geteilten C  angegeben. Nach Klick auf OK ist
        in allen  Zeilen des Systems der Takt von 4/4 (Voreinstellung)
        auf Alla-breve umgestellt.

        Klicken Sie  jetzt das Sinnbild mit den Systemeinstellungen an
        (oder drcken  [Alt] +  [F11]  und  whlen  dort  eine  eckige
        Klammer fr die vier Zeilen des Systems.


        Tonart
        Whlen  Sie  nun  die  Tonart  G-Dur.  Klicken  Sie  dazu  bei
        gedrckter Alt-Taste  das Sinnbild  mit Kreuz und Be (# b) an.
        Auch die Tonart wirkt sich auf alle vier Zeilen aus.
        Bringen Sie  nun den  Cursor in  die dritte Zeile, drcken Sie
        [Alt] und  klicken Sie das Sinnbild mit dem Bratschenschlssel
        (Altschlssel) rechts neben dem Info-Feld an, oder drcken Sie
        [Alt] +  [F7].  Jetzt  hat  die  dritte  Zeile  den  korrekten
        Schlssel.

        Versehen Sie  nun die  vierte Zeile  mit  einem  Baschlssel:
        Bringen Sie  den Cursor  in die  vierte Zeile, und klicken Sie
        auf das Sinnbild mit dem Baschlssel, oder drcken Sie [F8].

        Jetzt ist  der Rohling unserer Streichquartettpartitur fertig.
        Speichern Sie  das bislang  geschaffene unter  dem  Dateinamen
        HAYDN1 ab.


        Punktierte Noten
        Bringen Sie  jetzt den Cursor in die erste Zeile und schreiben
        Sie (Vergessen Sie nicht den Punkt nach der 4 zu Beginn!):

        4 . g 8 a 4 h a C h 8 a f 4 g

        Nun haben Sie auch eine punktierte Note g geschrieben.


        Auftakt
        Das Musikstck,  an dem  wir uns  versuchen, beginnt mit einem
        Auftakt. Der  erste volle  Takt beginnt  nach  zwei  Vierteln.
        Bringen Sie  deshalb den  Cursor auf  die dritte  Note in  der
        obersten Zeile und ffnen Sie das Men Extras. Whlen Sie dort
        Fester Taktstrich und klicken Sie in dem Dialogfeld ganz links
        den einfachen Taktstrich an. Nun beginnt die Melodie mit einem
        Auftakt von der Lnge zweier Viertelnoten.


        Noteneigabebereich verschieben
        Klicken Sie  jetzt auf  das zweite  Sinnbild  von  links  oder
        drcken Sie  [F2]. Der  Cursor springt  etwas nach  unten. Das
        zeigt Ihnen,  da nun  alle folgenden  Noten eine  Oktave nach
        unten versetzt notiert werden.

        Bringen Sie  den Cursor  in die zweite Zeile und schreiben Sie
        (Achten Sie auf das Komma!):

        4 , h D 4 G F A G C h


        Punktierte Note und Auffllnote
        Die Eingabe  des Kommas  bewirkt  dasselbe  wie  der  Punkt  -
        nmlich die Punktierung der folgenden Note; allerdings mit dem
        Unterschied, da die bernchste Note zur Achtelnote reduziert
        wird. Weil in der Musik nach fast allen punktierten Noten eine
        Auffllnote folgt, knnen Sie bei capella punktierte Noten auf
        diese Weise eingeben, ohne da der Notenwert fr die folgenden
        beiden Noten umgestellt werden mu.

        Gleichzeitig haben  Sie vielleicht  auch beobachtet,  da  die
        Noten, die Sie nun mit Grobuchstaben schreiben muten, in der
        gleichen Oktave  liegen  wie  die  in  der  oberen  Zeile  (1.
        Violine), obwohl  dort kleine  Buchstaben geschrieben  wurden.
        Dies liegt  daran, da wir soeben den Cursor durch Klicken auf
        das zweite  Sinnbild eine  Oktave tiefer  geschaltet haben. Im
        Referenzteil dieses  Handbuchs ist  dokumentiert, mit  welchen
        Oktavumschaltungen welche  Tonhhen  erreicht  werden.  Dieses
        Heruntersetzen des  Cursors ist  notwendig  geworden,  um  den
        ersten Ton  der 2.  Violine (Ton h) in der richtigen Oktavlage
        schreiben zu knnen.


        Pausen
        Bringen Sie  jetzt durch  Klicken auf  das dritte Sinnbild von
        links  den   Cursor  wieder  in  Mittellage.  In  der  dritten
        Notenzeile schreiben Sie nun:

        4 g [Leertaste] 2 [Leertaste] 4 D D 8 f a 4 g

        Die Bettigung  der Leertaste  hat je  eine Pause  im Wert der
        zuvor eingestellten Tonlnge erzeugt.

        Abschlieend geben  Sie die  Ba-Stimme ein:  Bringen Sie  den
        Cursor in die letzte Zeile und notieren Sie:

        4 G [Leertaste] 2 [Leertaste] 4 F G D g

        Damit ist  die Noteneingabe  fr diese Lektion beendet. Lassen
        Sie sich nun die erste Stimme vorspielen, indem Sie den Cursor
        an den  Anfang der  1. Zeile  bringen und auf das Sinnbild mit
        dem Lautsprechersymbol und der Einzelnote klicken.

        Sptestens jetzt  erkennen Sie,  da es sich um den Anfang des
        Deutschlandliedes handelt.  Wenn Sie  nun das  Symbol mit  dem
        Lautsprecher und  den beiden  Noten anklicken,  hren Sie  die
        Komposition im  Satz von  Joseph Haydn  (nur MIDI  oder  Sound
        Blaster). Es handelt sich um den Anfang des zweiten Satzes aus
        dem Streichquartett opus 76, Nr. 3.

        Zum Schlu speichern Sie Ihr Werk HAYDN1 noch einmal ab, damit
        Sie es in einer spteren Lektion wieder aufgreifen knnen.



        4.3  Lektion 3

        In dieser  Lektion lernen  Sie das  Markieren von  Blcken und
        alle  damit   zusammenhngenden   Operationen   wie   Lschen,
        Verschieben   und   Kopieren.   Sie   lernen   ebenfalls   das
        Zusammenfhren von zwei Systemen.

        Erzeugen Sie  nach dem  Start von  capella -  wie in Lektion 2
        beschrieben -  ein vierstimmiges  System und  versehen Sie die
        vierte Stimme  mit dem  Baschlssel. Die  drei oberen Stimmen
        behalten  den   Violinschlssel.  Der   Takt  wird   auf   3/4
        eingestellt. Als  Tonart whlen  Sie fr  alle vier Stimmen F-
        Dur.

        Schreiben Sie nun in die oberste Stimme:

        2 C 4 a 2 C 4 a g f g . 2 f

        Wenn Sie  sich die  Melodie anhren, erkennen Sie, da es sich
        um das  Kinderlied "Kuckuck,  Kuckuck, ruft's  aus  dem  Wald"
        handelt. In  diesem vierstimmigen  Satz sollen  zu Beginn alle
        Stimmen  im   Einklang  spielen,   also  die  gleiche  Melodie
        bekommen. Sie  tippen die Melodie in den unteren Stimmen nicht
        neu  ein,  sondern  kopieren,  wie  Sie  es  mit  einer  Text-
        verarbeitung auch machen wrden, die Melodie der ersten Stimme
        in die brigen.


        Einen Notenblock kopieren
        Bringen Sie  den Cursor  auf  den  Anfang  der  ersten  Zeile.
        Drcken Sie  [Umschalt]  +  [Ende].  Wie  bei  [Ende]  blich,
        springt der  Cursor  ans  rechte  Zeilenende.  Zustzlich  ist
        jedoch durch  [Umschalt]  die  Darstellung  der  ersten  Zeile
        invers (schwarz auf wei). Sie haben einen Block von der Lnge
        einer Zeile  markiert. Wenn der ganze Block, den Sie markieren
        wollen, auf  dem Bildschirm  sichtbar ist, knnen Sie ihn auch
        einfacher mit  der Maus markieren: Ziehen Sie die Maus von der
        ersten zur letzten Note.

        ffnen Sie  nun das  Men Block  und whlen  Sie Kopieren. Sie
        sehen am  Bildschirm keine  Wirkung. Der markierte Block wurde
        in eine (unsichtbare) Zwischenablage kopiert.

        Jetzt bringen  Sie den Cursor an den Beginn der zweiten Zeile.
        ffnen Sie  wieder das Block-Men und whlen Sie Einfgen. Nun
        wird  die   zuvor  kopierte   Melodie  in  die  zweite  Stimme
        eingefgt.

        Ohne erneutes  Markieren fgen  Sie nun  die  Melodie  in  die
        dritte  Stimme   ein.  Sie   sehen,  da   capella  ber  eine
        Zwischenablage verfgt,  aus der  Sie  beliebig  oft  einfgen
        knnen.

        Fgen Sie  abschlieend den  Inhalt der  Zwischenablage in die
        Bastimme. Die  Melodie wird  dem Baschlssel entsprechend um
        zwei Oktaven nach unten klingend notiert.

        Bringen Sie  nun den  Cursor ans Ende des Systems und erzeugen
        Sie mit  [Eingabe] ein neues System. Schreiben Sie dann in der
        obersten Stimme:

        4 g g a 2 h 4 g a a h 2 C 4 a

        In der zweiten Stimme schreiben Sie:

        8 e f e d e f g a g f 4 e 8 f g f e f

        g a h a g f a

        In der dritten Stimme schreiben Sie:

        4 c c c . 2 c 4 f f f . 2 f

        Weil dritte und vierte Stimme identisch sind, kopieren Sie nun
        die dritte  Stimme wie  oben beschrieben in die vierte Stimme.
        Damit wird  der alte  Inhalt der  Zwischenablage (nmlich  die
        erste Stimme des ersten Systems) berschrieben. Sie knnen sie
        jetzt  nicht   mehr  aus  der  Zwischenablage  abrufen,  dafr
        beliebig oft den inzwischen hineinkopierten Abschnitt.
        Notenblcke und Systemblcke
        capella kennt  zwei unterschiedliche  Formen des  Blocks:  den
        Notenblock und  den Systemblock.  Wenn Sie  capella mit  Ihrer
        Textverarbeitung vergleichen,  dann sehen Sie, da man bei der
        Textverarbeitung immer  Teile oder  Gruppen von Textzeilen als
        Block markiert  und bearbeitet.  Die Textverarbeitung kennt ja
        keine zu Systemen zusammengefaten Zeilen - jede Zeile hat den
        gleichen Status.  Bei der Arbeit mit capella mssen wir jedoch
        zwischen dem  Block eines  Zeilenabschnitts oder einer ganzen,
        aber einzelnen  Zeile innerhalb  eines Systems  und dem  Block
        eines ganzen  Systems oder  mehrerer Systeme  mit allen Zeilen
        unterscheiden. Bislang  haben wir  in dieser  Lektion nur  die
        Notenblcke kennengelernt.  Sicher kennen  Sie das  Kinderlied
        dieser Lektion  und wissen,  da der dritte Teil identisch mit
        dem ersten  ist. Deshalb  verwenden wir jetzt die Mglichkeit,
        ein ganzes  System als Block aufzufassen. Wir kopieren nun das
        gesamte erste  System in  ein neues  drittes. Dazu bringen Sie
        den Cursor ans Ende des zweiten Systems und erzeugen ein neues
        System.

        Machen  Sie   mit  Hilfe   der   Bildlaufleiste   am   rechten
        Bildschirmrand wieder  das  erste  System  voll  sichtbar  und
        bringen Sie  den Cursor  an eine  beliebige Stelle  im  ersten
        System. Damit  ist bereits  dieses System als aktuelles System
        markiert, und  alle Blockoperationen  beziehen sich auf dieses
        erste  System.   Achtung:  solange  nur  ein  einziges  System
        markiert ist,  gibt es  keine inverse  Darstellung.  Dies  ist
        berflssig, da  automatisch immer  das System, in welchem der
        Cursor steht, das aktuelle System fr Blockmanipulationen ist.

        Merken Sie  sich bitte:  Den Teil  einer Zeile  markieren  Sie
        durch Ziehen  mit der  Maus oder mit wiederholtem [Umschalt] +
        [Pfeil rechts].  Wenn der  ganze Bereich  sichtbar ist, knnen
        Sie ihn auch mit der Maus markieren: Drcken Sie die Maustaste
        auf der ersten Note, ziehen Sie sie nach rechts und lassen sie
        ber der letzten Note des Blocks wieder los.

        Solange jedoch  kein Notenblock  markiert ist,  ist immer  das
        aktuelle System  der derzeitige  Systemblock. Welche  Art  von
        Block Sie  zuletzt markiert  und in die Zwischenablage kopiert
        haben, erkennen  Sie an  den Symbolen  im Infofeld  (am linken
        Rand der unteren Zeile): Ein dicker Pfeil nach unten steht fr
        den Systemblock, ein dnner horizontaler Doppelpfeil weist auf
        eine Notenselektion hin.

        Sie haben also den Cursor ins erste System gebracht. Durch den
        Menbefehl  Block   -  Kopieren  wird  dieses  System  in  die
        Zwischenablage  kopiert.   Gleichzeitig  verwandelt  sich  der
        horizontale Doppelpfeil  im Infofeld  in  einen  Abwrtspfeil.
        Machen Sie  jetzt wieder  das dritte  (leere) System  sichtbar
        (Bildlaufleiste), klicken  Sie mit  der Maus  in dieses System
        und whlen Sie das Men Block - Einfgen. Dadurch wird das ko-
        pierte System  aus der  Zwischenablage ber dem dritten System
        eingefgt.

        Das leere,  nun vierte  System, das  der Block  vor  sich  her
        geschoben hat, entfernen Sie, nachdem Sie den Cursor in dieses
        System gebracht haben, mit dem Befehl Block - Lschen.
        Nun ist das Lied vollstndig. Speichern Sie es unter KUCK1 ab.
        Sie werden diese Datei spter weiter bearbeiten.

        Zum Schlu  laden Sie  die Datei  &KUCK. Diese  Datei ist eine
        zustzliche Gegenstimme zu Ihrer bereits abgespeicherten Datei
        KUCKUCK.  Dabei   ist  beim   Erstellen  der  Gegenstimme  ein
        "Migeschick"  passiert:   Die   ersten   beiden   Takte   des
        Mittelteils stehen  am Anfang. Bringen Sie das nun in Ordnung,
        indem Sie  genau die  ersten beiden  Takte dieser  Melodie mit
        Mausziehen  oder  wiederholtem  [Umschalt]  +  [Pfeil  rechts]
        markieren. Wenn  die Takte  schwarz unterlegt  sind, gehen Sie
        ins Block-Men  und whlen Ausschneiden. Die markierte Melodie
        - die  Selektion -  ist  nun  in  die  Zwischenablage  verlegt
        worden. Von  dort knnen  Sie sie  wie beim  Kopieren an jeder
        Stelle beliebig  oft einfgen.  Bringen Sie  den Cursor an den
        Beginn des  zweiten Systems  und whlen  Sie im Men Block den
        Menpunkt Einfgen,  um die  zuvor ausgeschnittene  Melodie am
        richtigen Platz einzufgen.

        Hren Sie sich nun die reparierte Gegenstimme zum Kuckuck-Lied
        an.

        Spter  werden  Sie  fr  alle  Blockoperationen  Tastenkrzel
        benutzen, die  Sie im  Referenzteil des Handbuchs nachschlagen
        oder  in   den  Mens   ablesen  knnen.   Dadurch  wird   die
        Arbeitsweise erheblich beschleunigt. capella verwendet die bei
        neueren Programmen blichen Tastenkrzel (SAA-Norm).

        Speichern Sie die Gegenstimme unter ihrem alten Dateinamen ab,
        sie wird in der nchsten Lektion noch bentigt.



        4.4  Lektion 4

        In dieser  Lektion lernen  Sie das  Zusammensetzen von Blcken
        aus zwei Dokumenten.


        Die zweite Bildschirmseite
        Laden Sie die Datei KUCK1, die Sie vorhin erstellt haben. Wenn
        diese Datei nicht richtig zustande gekommen ist, laden Sie die
        Beispieldatei &&KUCK1.  Klicken Sie dann in der rechten untere
        Ecke des Bildschirms das Symbol fr ein Blatt mit Eselsohr an.
        Sie  knnen   hiermit   Ihren   Bildschirm   "umdrehen".   Die
        "Rckseite"  ist   anfangs  natrlich   leer.  Sie   hat   die
        Bezeichnung Unbenannt  2. Laden  Sie auf  dieser Rckseite die
        Datei &KUCK1.  Falls Sie  die Datei  &KUCK1 in  der vorherigen
        Lektion nicht  richtig "reparieren"  konnten  oder  Ihnen  ein
        anderes  Migeschick   damit  passiert  ist,  knnen  Sie  die
        Beispieldatei &&KUCK2 laden.

        Es geht nun darum, die Melodie der Datei &KUCK1 (bzw. &&KUCK2)
        als weitere  Stimme fr Ihre Datei KUCK1 (bzw &&KUCK1) nutzbar
        zu machen.


        Aus einer anderen Datei kopieren
        Markieren Sie  hierzu die erste Zeile von &KUCK1. Benutzen Sie
        hierzu  die  Notenselektion,  nicht  die  Systemselektion  (s.
        Lektion 3)  und kopieren  Sie den  Block in die Zwischenablage
        von capella.  Wenden Sie  den Bildschirm  und bringen  Sie den
        Cursor  in   die  oberste  Zeile.  Whlen  Sie  nun  das  Men
        Bearbeiten -  Neue Zeile.  Unter der  Cursorposition wird  nun
        eine  leere  Zeile  mit  gleicher  Tonart  und  gleichem  Takt
        eingefgt.

        Bringen Sie den Cursor in die neue Zeile und fgen Sie aus der
        Zwischenablage (Block  - Einfgen)  die erste Zeile von &KUCK1
        ein.

        Verfahren Sie  jetzt gleichermaen  mit der  zweiten Zeile von
        &KUCK1:  Wenden   Sie  wieder   (im  Infofeld   oben  in   der
        Bildschirmmitte wird  die aktuelle  Datei angezeigt), kopieren
        Sie die  zweite Zeile  in die Zwischenablage und fgen Sie sie
        nach Erzeugen  einer Leerzeile  im mittleren  System der Datei
        KUCK1 dort  ein. Machen  Sie  dasselbe  noch  einmal  mit  der
        dritten Zeile.

        Jetzt  ist   der  Liedsatz   fnfstimmig.  Speichern  Sie  das
        Musikstck KUCK1  unter dem  neuen Namen KUCK2 ab. Das gesamte
        Kuckuck-Musikstck ist aber immer noch nicht fertig:

        Um die  folgenden  Operationen  besser  verfolgen  zu  knnen,
        schalten Sie auf Seitenansicht um.

        Es gibt  zu diesem  fnfstimmigen Satz  einen Mittelteil,  der
        zwischen der  ersten Strophe  und der  zweiten Strophe notiert
        werden soll.  Dieser Mittelteil  existiert als  Datei  &KUCK2.
        Klicken Sie  wieder in  die rechte untere Ecke (Sinnbild Blatt
        mit  Eselsohr)  und  laden  Sie  die  Datei  &KUCK2.  Bei  der
        Sicherheitsabfrage  whrend   des  Ladevorgangs   klicken  Sie
        Verwerfen an.

        Die Datei &KUCK2 ist ein kurzes Zwischenspiel fr die gleichen
        5 Instrumente, die die Noten von KUCK2 spielen sollen. Bringen
        Sie den  Cursor ins obere System und drcken Sie [Umschalt]  +
        [Bild unten].  Damit werden  beide Systeme als ein Systemblock
        markiert. Kopieren Sie diesen Block in die Zwischenablage.

        Wechseln Sie  jetzt zur  anderen Bildschirmseite mit der Datei
        KUCK2 und bringen Sie den Cursor ans rechte Ende der untersten
        Stimme im  untersten (dem  dritten) System  hinter die  letzte
        Note und  erzeugen Sie  ein neues  System. Fgen Sie jetzt aus
        der Zwischenablage  den Block  aus der  Datei &KUCK2  ein. Die
        neuen Noten  werden in zwei neuen Systemen unterhalb von KUCK2
        angefgt.

        Nun fehlt  nur noch  die Reprise,  das erneute  Auftreten  der
        Strophe von KUCK2. Dazu markieren Sie wie eben die ersten drei
        Systeme (Cursor  ins erste  System bringen, solange [Umschalt]
        + [Bild  unten] drcken,  bis die  drei ersten Systeme schwarz
        unterlegt  sind)   und  kopieren  diesen  Block  in  die  Zwi-
        schenablage. Wenn Sie jetzt mit dem Cursor ans Dateiende gehen
        und den Block einfgen, dann ist das Werk komplett: Es besteht
        aus zwei Instrumentalstrophen und einem Zwischenspiel.

        Jetzt knnen  Sie das  unterste, leere  System mit  dem nchst
        oberen verbinden.

        Justieren Sie  das gesamte  Notenbild und  speichern  Sie  das
        Stck unter neuem Namen unter KUCK3 ab .

        Das Montieren  von zwei  Dateien zu  einer  neuen  knnen  Sie
        nochmals ben,  indem Sie  auf Bildschirmseite  1  Ihre  Datei
        HAYDN1 (falls diese defekt ist, &&HAYDN1) aus Lektion 2 laden,
        dann auf  die andere  Bildschirmseite wechseln  und  dort  die
        fertige Datei  &HAYDN1 laden, diese komplett markieren und als
        Block kopieren  und sodann  nach Wechsel auf Bildschirmseite 1
        den Block  am Ende  von HAYDN1  einfgen. Vergessen Sie jedoch
        nicht, vor  dem Einfgen  in die  Zieldatei  dort  ein  leeres
        System am Ende zu erzeugen.

        Verbinden Sie  abschlieend die  beiden ersten Systeme, die in
        der Taktmitte getrennt und sehr kurz sind. Das Ende des neuen,
        nun doppelt  so  langen  ersten  Systems  ist  wieder  in  der
        Taktmitte getrennt.  ndern Sie  das, indem Sie den Cursor auf
        die letzte Note des ersten Systems bringen, ein neues erzeugen
        und  nun  das  bernchste  (volle)  mit  dem  neuen  (leeren)
        verbinden.

        Speichern Sie die komplettierte Datei unter HAYDN2 ab!



        4.5  Lektion 5

        In dieser  Lektion lernen  Sie den Umgang mit transponierenden
        Instrumenten und mit dem Systemlayout.
        Erzeugen Sie ein vierstimmiges System. Die vier Stimmen sollen
        jetzt konkreten Instrumenten zugewiesen werden. Das Musikstck
        soll folgendermaen instrumentiert werden:

        Flte 1
        Flte 2
        Klarinette in B
        Fagott


        Instrumentenbezeichnungen
        Bringen Sie  den Cursor  in die erste Zeile des ersten Systems
        und  klicken   Sie  das   Sinnbild  mit   dem  Musikinstrument
        ("Trompete") an  oder drcken  Sie [Alt] + [F9]. Schreiben Sie
        in das Dialogfeld bei Instrumentenbezeichnung

        Flte 1

        und in das nchste Feld des Dialogfeldes (Abkrzung) :

        Fl.1

        und klicken  Sie OK.  Weisen Sie  auf die  gleiche  Weise  der
        zweiten Zeile das Instrument Flte 2 zu.

        Bringen Sie  den Cursor in die erste Zeile. Markieren Sie dann
        mit [Umschalt]   +  [Pfeil unten] die beiden ersten Zeilen des
        Systems, und klicken Sie bei gedrckter Alt-Taste das Sinnbild
        fr das Systemlayout (zweites von rechts) an, oder drcken Sie
        [Alt] +  [F11]. Whlen  Sie Geschweifte Klammer, und legen Sie
        einen beliebigen Einzug von links, z.B. 10, fest. Nach Klicken
        auf OK  sind beide Fltenzeilen durch eine geschweifte Klammer
        verbunden, was  die bersicht  in  der  Partitur  erleichtert.
        Markieren Sie  jetzt wie eben beschrieben alle vier Zeilen des
        Systems, und whlen Sie im gleichen Dialogfeld eckige Klammer.
        Als Taktangabe  whlen Sie  Drei-Halbe-Takt und  als Tonart D-
        Dur.

        Richten Sie  nun wie  eben beschrieben  die dritte  Stimme fr
        Klarinette in  B und  die vierte Stimme des Systems fr Fagott
        ein: Das Fagott wird im Baschlssel notiert.

        Schreiben Sie in die Zeile der ersten Flte:

        2 a a h 1 a 2 f g g a 1 . f

        und in die Zeile der zweiten Flte:

        2 f f g f e d e e f . 1 d

        In die Klarinettenstimme tragen Sie ein:

        .1 E . E . D . E

        Das Fagott erhlt:

        . 1 D . D . C . D

        Speichern Sie unter CLARINET ab.


        Vererbte Systeme
        Bringen Sie jetzt den Cursor ans Ende des Systems und erzeugen
        Sie ein  neues System  darunter. Es hat alle Eigenschaften vom
        oberen  bernommen.   capella  zeigt   aber  jetzt  nicht  die
        vollstndigen  Instrumentenbezeichnungen   an,   sondern   die
        Abkrzungen.

        Schreiben Sie in die Stimme der ersten Flte:

        2 e e f g g f e f e . 1 d

        Darunter schreiben Sie:

        2 c c d e e d 1 c 2 c . 1 d

        In die Zeile der Klarinettenstimme:

        4 a h a h a h a h a h a h a h a g f g .1 f

        Und schlielich in die Fagottstimme:

        2 C  [Leertaste] [Leertaste] a [Leertaste] [Leertaste] a h C .
        1 D

        Speichern Sie das Musikstck nach dem Randausgleich erneut ab.


        Transponierende Instrumente
        Vielleicht wissen Sie, da Klarinetten in verschiedenen Gren
        in verschiedenen  Tonarten gespielt  werden. Der Spieler liest
        aber bei  gleichen Griffen  immer  die  gleichen  Tne  -  nur
        klingen sie verschieden. Das bedeutet, da in der Partitur die
        Klarinettenstimme meistens  in einer  anderen Tonart  als  der
        Grundtonart  notiert  werden  mu.  Da  es  sich  um  eine  B-
        Klarinette handeln  soll, wird der Klarinettenspieler, wenn er
        scheinbar den  Ton c  spielt, in  Wirklichkeit ein b erzeugen.
        Damit das  nun zu  den  anderen  Stimmen  pat,  mu  er  also
        scheinbar einen Ganzton hher spielen, um im Zusammenklang das
        korrekte Ergebnis zu erzielen.


        Transponieren
        Die Arbeit  des Transponierens  nimmt Ihnen  capella ab.  Dazu
        bringen Sie  den Cursor  in die Zeile der Klarinettenstimme im
        ersten   System   (dritte   Zeile)   und   whlen   Extras   -
        Transponieren. Klicken  Sie 2  Halbtonschritte (Groe Sekunde)
        nach obenan.  Nach Besttigung mit OK werden alle Noten um den
        entsprechenden Betrag versetzt, und die Tonart hat sich in der
        Klarinettenzeile ebenfalls  den  neuen  Bedingungen  angepat.
        Vier Kreuze  stehen nun  da; der Klarinettist spielt scheinbar
        in E-Dur.  Dadurch, da  sein Instrument  in B  gestimmt  ist,
        spielt er  in  Wirklichkeit  in  D-Dur,  so  wie  die  brigen
        Instrumente der  Partitur auch.  Machen  Sie  das  gleiche  im
        unteren System.


        Transponierende Instrumente bercksichtigen
        Hren Sie  sich  nun  das  Erreichte  durch  Klicken  auf  das
        Sinnbild fr  mehrstimmiges Spielen  an. Das  Ergebnis  klingt
        falsch (dissonant),  weil die  transponierte Klarinettenstimme
        jetzt in  ihrer notierten Tonart erklingt. Der Computer ist ja
        keine Klarinette!  Sie knnen  diesem  bel  jedoch  abhelfen,
        indem Sie den Cursor in die Klarinettenstimme bringen und noch
        einmal das  Sinnbild  frs  Instrument  anklicken.  Instrument
        transponiert um  ... Halbtonschritte  ... Hier stellen Sie die
        Werte 2 nach unten ein. Nachdem Sie das auch im unteren System
        getan haben, steht dem Hrgenu nichts mehr im Wege!

        Diese letzte  Einstellung betrifft  nur die  Musikausgabe  von
        capella. Das  Programm verhlt  sich beim  Spielen der Tne in
        der dritten  Zeile jetzt  wie eine  Klarinette. Das  Notenbild
        bleibt hiervon jedoch unberhrt.

        Wenn Sie Erfahrung im Umgang mit transponierenden Instrumenten
        haben, dann gibt es fr Sie einen einfacheren Weg: Sie richten
        das 1.  System gleich  mit der  abweichenden  Tonart  und  der
        Rcktransposition beim Spielen ein; diese Eigenschaften werden
        dann beim Erzeugen neuer Systeme mit vererbt. Die Notation der
        transponierenden  Instrumente   drfen  Sie  dann  aber  nicht
        "klingend" sondern mssen sie transponierend vornehmen.

        Sie knnen  Transpositionen  von  Stimmen  rckgngig  machen,
        indem Sie  im Men  Extras -  Transponieren in  die  jeweilige
        Gegenrichtung  um   den  gleichen  Betrag  transponieren.  Die
        Gleichartigkeit der  Vorzeichen mit  denen der brigen Stimmen
        gibt Ihnen Gewiheit ber das Gelingen.

        ben Sie  das Transponieren  noch einmal  an  einem  einfachen
        Beispiel:

        Laden Sie  die Datei  HAYDN2 (oder  &&HAYDN2). Dieses in G-Dur
        geschriebene  Stck  soll  fr  Blockflten  spielbar  gemacht
        werden. Dazu  wird es  nach F-Dur  transponiert. Markieren Sie
        mit [Umschalt]  + [Bild unten] die gesamte Partitur und whlen
        Sie im  Men Extras  den Menpunkt Transponieren. Whlen Sie 2
        Halbtonschritte nach  unten. Speichern  Sie dann  unter HAYDN3
        ab! Falls  Sie  zu  einem  unbefriedigenden  Ergebnis  kommen,
        vergleichen Sie mit &&HAYDN3.



        4.6  Lektion 6

        In dieser  letzten Lektion  erlernen Sie  den Umgang  mit  dem
        Zeichenprogramm sowie die Texteingabe.

        Laden Sie  die  in  Lektion  2  erstellte  und  in  Lektion  4
        komplettierte  Datei  HAYDN2.  Wenn  diese  Datei  nicht  mehr
        existiert oder  Ihnen der  Notensatz miglckt  ist, laden Sie
        &&HAYDN2.

        Zunchst wird  die Datei,  falls noch  nicht vorher geschehen,
        justiert [Alt]  + [F12].  Bringen Sie  nun den  Cursor in  die
        oberste Zeile  unter  die  erste  Note  und  klicken  Sie  das
        Sinnbild fr das Systemlayout an [Alt] + [F11]. ndern Sie den
        voreingestellten Wert bei Abstand vor erster Zeile des Systems
        in 18  und bei Abstand nach markierten Zeilen auf 16 . Klicken
        Sie OK. Jetzt ist unter der obersten Zeile genug Platz, um den
        Text fr dieses Lied aufzunehmen.


        Text eingeben
        Um den  Text einzugeben,  klicken Sie bei gedrckter Alt-Taste
        das Sinnbild  mit dem  groen "T"  an. Es erscheint ein grauer
        Kasten unter  dem  Cursor.  Aktivieren  Sie  mit  der  rechten
        Maustaste das graue Rechteck. Der Mauspfeil verwandelt sich in
        ein gespaltenes I. Dies zeigt Ihnen, da capella alle weiteren
        Tastatureingaben als  Text versteht.  Schreiben Sie  jetzt den
        Text (je  nach Belieben  die deutsche  Version "Einigkeit  und
        Recht und  Freiheit" oder das von Haydn im Sinne gehabte "Gott
        erhalte Franz,  den Kaiser").  Richten Sie  den Text unter die
        entsprechenden Noten  aus,  indem  Sie  an  passenden  Stellen
        Leerzeichen und  Bindestriche einfgen,  so  wie  Sie  es  vom
        Notenstich  her   kennen.  Den   Textcursor  knnen   Sie  bei
        gedrckter Strg-Taste mit der rechten Maustaste positionieren.
        Sie knnen den Text auch als ganzes verschieben, indem Sie ihn
        (ohne [Strg]) mit der rechten Maustaste bewegen.

        Wenn Sie  wollen, knnen  Sie jetzt  alle Stimmen der Partitur
        mit Text  versehen. Dazu  mu jedesmal erneut Platz geschaffen
        werden. Wenn Sie spter selbst Partituren anlegen, richten Sie
        den vergrerten  Abstand gleich zu Beginn beim Einrichten des
        ersten Systems  ein, er  wird dann beim Erzeugen neuer Systeme
        wie Tonart, Takt und Instrumentierung vererbt.

        Sie haben  jetzt  zumindest  in  der  ersten  Zeile  den  Text
        geschrieben  und   ausgerichtet.   Bringen   Sie   jetzt   den
        Notencursor in die zweite Zeile des ersten Systems und klicken
        Sie erneut  das "T"-Sinnbild  an. Bevor  Sie das neue Textfeld
        beschreiben, rcken  Sie es  mit der  rechten Maustaste an die
        Stelle der  berschrift  ganz  oben  ungefhr  in  die  Mitte.
        Schreiben Sie  nun in  das Textfeld "Joseph Haydn". Whlen Sie
        dann im Men Zeichnen den Menpunkt Attribut. Es erscheint ein
        Dialogfeld fr  die  Schriftgre.  Tragen  Sie  42  ein.  Nun
        erscheint der Name des Komponisten in vergrerter Schrift.

        Rufen Sie  noch einmal  das Men  Zeichnen auf  und whlen Sie
        Zentrieren. Jetzt  steht der Name des Komponisten genau in der
        Mitte zwischen den zuvor eingestellten Seitenrndern.

        Experimentieren Sie jetzt ein wenig mit weiteren Textzeilen in
        verschiedenen Gren, indem Sie

          die Satzbezeichnung (Adagio)

          die Werkbezeichung (aus op. 76,3)

          den Titel ("Deutschlandlied" o..)

        eintragen. Speichern Sie dann ab. Verlassen Sie den Textmodus,
        indem Sie  mit der  rechten Maustaste  auerhalb eines  Textes
        klicken.


        Bindebgen
        Unter den  mannigfaltigen Mglichkeiten  des  Zeichenprogramms
        ben Sie jetzt abschlieend das Setzen von Bindebgen. Bringen
        Sie dazu  den Cursor  auf das  erste  g  des  Anfangs  in  der
        obersten Stimme.  Whlen Sie  im Men Zeichnen den Bindebogen.
        Aktivieren Sie den Bindebogen, indem Sie an einem seiner Enden
        mit der  rechten Maustaste  klicken. Es  erscheinen jetzt vier
        Kstchen (Sttzpunkte),  je zwei an den Enden und zwei weitere
        an zwei  Griffen. Schalten  Sie  auf  Lupenansicht  [F12]  und
        hchste Gte  (Men: Voreinstellungen  - Bildschirm)  um.  Mit
        gedrckter  rechter   Maustaste  verschieben   Sie  jetzt  den
        Bindebogen so, da sein linkes Ende richtig auf die erste Note
        weist. Mit [Strg] + rechte Maustaste packen Sie den Sttzpunkt
        am rechten Ende des Bindebogens und verndern seine Lnge, bis
        sein rechtes  Ende auf  die vierte  Note weist (Der Bindebogen
        ist jetzt so lang, wie ihn Haydn vorgesehen hat). Mit [Strg] +
        rechte Maustaste  dehnen  und  stauchen  Sie  solange  an  den
        mittleren beiden  Sttzpunkten, bis  der  Bindebogen  die  von
        Ihnen gewnschte Form hat.

        Whlen Sie  nun im Men Zeichnen den Menpunkt Duplizieren. Es
        erscheint ein weiterer Bindebogen in der gleichen Form. Diesen
        neuen Bindebogen  knnen Sie  jetzt ber die vier ersten Noten
        der zweiten Zeile bewegen.

        Erzeugen Sie  weitere Bindebgen; experimentieren Sie auch mit
        sehr langen oder sehr steilen Bindebgen!

        Beachten  Sie  bitte in Zukunft, da jeder Text und jedes Zei-
        chenobjekt der Zeile zugeordnet ist, in der  der  Cursor  beim
        Erzeugen des Textes stand. Das wird dann wichtig, wenn Sie das
        Layout  ndern,  Zeilen lschen oder Stimmenauszge anfertigen
        wollen.
        Sie knnen den Bezug eines markierten Objekts mit den  Cursor-
        tasten (oben/unten)  ndern.  Wenn Sie dabei die Umschalttaste
        gedrckt halten, behlt das Objekt seine Lage, sonst bewegt es
        sich mit.


        Finale
        Nach    dieser    Einfhrung    beherrschen    Sie    wichtige
        Grundfunktionen von  capella. Sie  haben jetzt  das Wissen, um
        mit Hilfe  des systematischen Teils dieses Handbuchs oder auch
        durch  selbstndiges   Erkunden  und  Experimentieren  weitere
        Programmfunktionen  kennenzulernen.   Vielleicht  werfen   Sie
        einmal einen  Blick ins  Sachregister, um  zu erfahren, welche
        weiteren Mglichkeiten capella fr Sie bereithlt.

        ..............................................................


        Anhang F   Fragen und Antworten zu capella
        ==========================================


        Hier finden Sie Antworten auf Fragen, die  whrend  der  Test-
        phase  von  capella  hufig gestellt wurden. Wenn Sie einzelne
        Begriffe in den Antworten nicht kennen, schlagen Sie bitte  im
        Sachregister nach!

        F. Wenn ich eine grere Bildschirmdarstellung  whle,  werden
           die Noten dann automatisch auch im Druck grer?
        A. Nein.  Die  Bildschirmgre  und die Druckgre lassen sich
           unabhngig voneinander whlen.

        F. Ich besitze einen langsam getakteten XT. Der Bildschirmauf-
           bau dauert mir zu lang. Kann ich den Aufbau  beschleunigen?
        A. Ja, und zwar dramatisch.  Schlagen Sie in Abschnitt 9.1 un-
           ter den berschriften Gte und Symbole fllen nach!

        F. Ich habe die Hinweise der letzten Antwort befolgt. Mu  ich
           vor dem Drucken wieder auf hhere Qualitt umschalten?
        A. Nein. Auch die Qualitt des Drucks lt sich unabhngig von
           der Bildschirmqualitt einstellen.

        F. Ich mchte eine Zeile mit Strg+Y lschen, aber es  funktio-
           niert nicht.
        A. Jedes  System  mu mindestens eine Zeile besitzen. Wenn Sie
           die letzte Zeile lschen  wollen,  lschen  Sie  das  ganze
           System (Blockfunktionen). Auch das letzte System knnen Sie
           nicht  lschen.  Es  bleibt also mindestens ein einzeiliges
           System brig.

        F. Ich mchte einen polyphonen Satz in zwei  Notenzeilen  dar-
           stellen.
        A. Lesen Sie Abschnitt 7.4, und schauen Sie sich zustzlich in
           der Beispieldatei CHRIST.ALL die  Kombination  von  Akkord-
           modus  und  Zweistimmigkeit der Notenzeile an. Beachten Sie
           auch die Hinweise in Abschnitt 1.5.
           Die  Beispieldatei  POLYPHON.ALL  zeigt zustzlich  die Ge-
           staltungsmglichkeiten  polyphoner  Kompositionen mit Hilfe
           unsichtbar  formatierter  Pausen und Einfgen von Platzhal-
           tern.

        F. Mein Laserdrucker druckt nur einen Teil der Seite.
        A. Fr  eine  komplette  Seite bei hoher Qualitt bentigt Ihr
           Drucker etwa 1 MB  freien  Speicherplatz.  Rsten  Sie  den
           Druckerspeicher  auf, oder verwenden Sie notfalls die mitt-
           lere Auflsung (9.2).

        F. Beim Druck bekomme ich einzelne  horizontale  Streifen  mit
           weien Zwischenrumen.
        A. capella  sendet, dem  DOS-Standard entsprechend, nach jeder
           Grafikzeile Befehle zum Zeilenvorschub und zum  "Wagenrck-
           lauf"  an  den  Drucker. Ihr  Drucker ist wahrscheinlich so
           eingestellt, da er beim "Wagenrcklauf" automatisch  einen
           Zeilenvorschub ausfhrt. So entsteht der doppelte Vorschub.
           Schauen Sie in Ihrem Druckerhandbuch nach, wie der  Drucker
           umgestellt wird (DIP-Schalter oder Konfigurationsmen).

        F. Ich mchte einen Gregorianischen  Choral  ohne  Taktstriche
           bearbeiten. capella setzt aber automatisch Taktstriche.
        A. Geben Sie Im Takt-Dialogfeld fr den Zhler eine Null  ein,
           und  schalten  Sie die Taktanzeige aus (6.7)! Studieren Sie
           die Datei GREGOR.ALL.

        F. Wenn ich capella starte, sehe ich  nur  merkwrdige  Muster
           auf  dem  Bildschirm.  Ich  komme  nur  mit der Reset-Taste
           wieder zurck.
        A. capella ist mglicherweise fr eine andere  Grafikkarte in-
           stalliert. Beachten Sie die Hinweise fr Start (2.2)!

        F. Bei der Musikausgabe mit MIDI wird ein einzelner Ton ge-
           spielt. Danach "strzt" das System "ab".
        A. Unterbrechen  Sie  die  Kabelverbindung  vom  Keyboard zum
           Computer, und lassen Sie nur die  Verbindung  vom  Computer
           zum Keyboard bestehen!

        F. Ich habe ber das  Trompeten-Sinnbild  Instrumentenbezeich-
           nungen  eingegeben.  Die  Bezeichnung  ragt  nun bis in den
           Notenschlssel hinein.
        A. capella  hat  einen  Standardwert  fr die linke Einrckung
           eingestellt.  Gehen  Sie  ins  Layout-Dialogfeld (6.6), und
           stellen Sie den  linken  Einzug  individuell  zur  lngsten
           Instrumentenbezeichnung passend ein!

        F. Auf meiner Festplatte befinden  sich  merkwrdige  Dateien,
           die ich nicht angelegt habe.
        A. capella erzeugt temporre Dateien mit den  Namen  $00$.TMP,
           $01$.TMP und $COPY$.TMP.  Beim Verlassen von capella werden
           diese Dateien automatisch gelscht.
           Wenn der Rechner aus irgendeinem Grund "abstrzt",  bleiben
           die Dateien brig. Sie knnen sie ohne Bedenken lschen.

        F. In der Sinnbildleiste gibt es ein Symbol fr die  Seitenan-
           sicht  und ein Symbol fr die Lupenansicht, aber keines fr
           die Normalgre. Wie komme ich wieder  in  die  Normalgre
           zurck?
        A. Die Symbole sind Ein-und-aus-Schalter. Wenn Sie in der Sei-
           tenansicht sind, klicken Sie nochmals das  Symbol  fr  die
           Seitenansicht an! Entsprechend verfahren Sie mit der Lupen-
           ansicht.

        F. Mein Stck beginnt mit einem Auftakt. Wenn  ich  am  Anfang
           keine  Pausen  notiere,  stehen die Taktstriche an den fal-
           schen Stellen.
        A. Erzeugen Sie nach dem Auftakt einen festen Taktstrich (7.3).

        F. Ich  mchte  mehrzeilige Fingerstze (z.B. fr Klavier) no-
           tieren.
        A. Schauen Sie sich die Datei FINGER.ALL  an.  Aktivieren  Sie
           die Textelemente, um zu sehen, wie einfach die  Fingersatz-
           beschriftung vorgenommen  wurde.  Auf sinngem die gleiche
           Weise erzeugen Sie eine Generalbabezifferung.

        F. Bei  Sekundabstnden  in  zweistimmigen  Zeilen  werden die
           Noten nicht seitlich versetzt.
        A. Setzen Sie vor eine Noten einen Platzhalter, und stellen
           Sie dessen Breite passend ein.




        Sachregister
        ============

        A

        Akkolade, 3
        Akkord, 3; 28
        Akkord wiederholen, 29
        Akkordmodus, 28
        Alla-breve-Zeichen, 33
        ALLEGRO.INI, 59
        Alteration, 26
        Altschlssel, 31
        ndern, Notenwerte, 29
        anpassen, Rand, 45
        Anschlu, Drucker, 45
        Anzeige, Triolen, 30
        Arbeitsbereich, 8
        Artikulationszeichen, 30
        Attribut, 51
        Auflsung, 44
        Auflsungszeichen, 27
        Auftakt, 35
        Augmentationspunkt, 28
        ausschneiden, Block, 38

        B

        Balkenautomatik, 33
        Balkentriolen, 30
        Baschlssel, 31
        Befehlsfelder, 10
        bewegen, Objekte, 52
        Bezugspunkte, 51
        Bildlaufleiste, 8
        Bildschirm-Vorgaben, 43
        Bildschirmauffrischung, 39
        Bindebogen, 53
        BITTE_LE.SEN, 4
        Block ausschneiden, 38
        Block kopieren, 38
        Blockfunktionen, 36

        C

        Checkboxes, 10
        Choral, gregorianischer, 62
        Codakopf, 56
        Copy, 38
        Crescendo, 53
        Cursorbewegung, 26
        Cut, 38

        D

        Da Capo, 56
        Dal Segno, 56
        Darstellungsgre, 43
        Decrescendo, 53
        dehnen, Objekte, 52
        Demo-Diskette, 5
        Dialogfelder, 8
        Doppel-Be, 27
        Doppelkreuz, 27
        Doppelschlag, 56
        doppelter Taktstrich, 36
        Drucken, 46
        Drucker, 44
        Drucker, Anschlu, 45
        Drucker, Papier, 45
        Drucker-Vorgaben, 44
        Druckerauflsung, 44
        Druckertyp, 44
        Druckgre, 45
        duplizieren, Objekte, 52
        Dur, 50
        durchgezogener Taktstrich, 33

        E

        eckige Klammer, 33
        einfgen, Text, 55
        einfgen, Zwischenablage, 38
        einrichten, Notensystem, 31
        einspielen, Melodie, 50
        Einzelstimmenauszug, 39
        englische Tastenbezeichnungen, 10
        Erhhung, 27
        Erniedrigung, 27
        erzwungene Vorzeichen, 27

        F

        Fermate, 56
        Fester Taktstrich, 36
        Fingersatzbeschriftung, 62
        forte, 56
        Fragen und Antworten, 61
        Funktionstasten, 10; 58

        G

        Generalbabezifferung, 62
        geschweifte Klammer, 33
        Gregorianischer Choral, 62
        Grenzen, 60
        Gte, 43; 45

        H

        Haltebogen, 29
        Hilfe-Men, 7
        Hchstwerte, 60
        Hhe, Notenzeile, 45

        I

        individuelle Triolenklammern, 30
        Informationsfeld, 7
        Installation, 4
        Instrument, 32; 47
        Instrumente, transponierende, 32; 48
        Instrumentenbezeichnung, 32

        K

        Kanal, 47
        Keil, 53
        Klammer, 33
        Klammer, eckig, 33
        Klammer, geschweift, 33
        Klangfarbe, 47
        kopieren, Block, 38

        L

        laden, 40
        Lautstrke, 47
        Leerraum, 57
        Liedtext, 56
        Linie, 53
        Linker Einzug, 32
        lschen, Noten, 28
        lschen, mehrere Zeilen, 39
        lschen, Objekte, 52
        lschen, Zeile, 39
        Lupengre, 43

        M

        markieren, Objekte, 52
        markieren, Text, 55
        Mehrere Zeilen lschen, 39
        Mehrfachendungen, 54
        Melodie einspielen, 50
        Menleiste, 6
        mezzoforte, 56
        mezzopiano, 56
        MIDI-Interface, 47
        Moll, 50
        Mordent, 56
        musikalische Spezialzeichen, 56
        Musikausgabe, 47

        N

        Normalgre, 43
        Normalmodus, 28
        Noten lschen, 28
        Noten verschieben, 49
        Noten, punktierte, 28
        Notenblock, 37
        Noteneingabe, 25
        Notenschlssel, 31
        Notensystem, 3
        Notensystem einrichten, 31
        Notenwert, 25
        Notenwert verlngern, 29
        Notenwert verkrzen, 29
        Notenwerte ndern, 29
        Notenzeile, 3
        Notenzeile, Hhe, 45
        Notenzeile, zweistimmige, 3; 36

        O

        Objekt, Bezug, 54
        Objekte bewegen, 52
        Objekte dehnen, 52
        Objekte duplizieren, 52
        Objekte lschen, 52
        Objekte markieren, 52
        Objekte zeichnen, 51
        Objekte zentrieren, 52
        octava, 56

        P

        Papier, 45
        Paste, 38
        Pausen, 26
        PC-Lautsprecher, 47
        Pedal, 56
        piano, 56
        Pralltriller, 56
        punktierte Noten, 28

        Q

        Quintenzirkel, 32

        R

        Radiobuttons, 9
        Rand anpassen, 45
        Randausgleich, 46
        Randausgleich, Probleme, 57
        Rechteck, 53
        Rollbalken, 8

        S

        Schablone, 50
        Schaltfelder, 9
        Schlssel, 31
        Schlu-Taktstrich, 36
        Schriftgre, 55
        Segno, 56
        Seitenansicht, 43
        Seitenrand, 44
        sforzato, 56
        Sicherungsdatei, 40
        Sinnbilder, 58
        Sinnbildleiste, 7
        Soundblaster-Karte, 47
        speichern, 40
        Spezialzeichen, musikalische, 56
        spezieller Taktstrich, 35
        Staccato, 30
        Start, 5
        Stern, 56
        Stimmenauszug, 39
        System-Layout, 32
        System-Umbruch, 27
        System-Vorlagen, 42
        System/Partitur vorspielen, 48
        Systemblock, 37
        Systeme trennen, 35
        Systeme verbinden, 35
        Systemumbruch, 39

        T

        Takt, 33
        Takt anzeigen, 33
        Taktstrich, 33; 35
        Taktstrich, doppelter, 36
        Taktstrich, durchgezogen, 33
        Taktstrich, fester, 36
        Taktstrich, spezieller, 35
        Tastatur, 10
        Tempo, 33; 48
        Tenorschlssel, 31
        Tenuto, 30
        Text, Cursorpositionierung, 55
        Text bewegen, 57
        Text duplizieren, 57
        Text einfgen, 55
        Text lschen, 57
        Text markieren, 55
        Texte, 55
        Textfelder, 9
        Tonart, 32
        Transponieren, 49
        transponierende Instrumente, 32; 48
        trennen, Systeme, 35
        Triller, 56
        Trillerschlange, 54
        Triole, 30
        Triolen, Anzeige, 30
        Triolen-Drei, 30; 56
        Triolenklammer, 30; 54
        Triolenklammern, individuelle, 30

        U

        berschrift, 57
        Umbltter-Feld, 8
        Umbruch, 39

        V

        verbinden, Systeme, 35
        verkrzen, Notenwert, 29
        verlngern, Notenwert, 29
        verschieben, Noten, 49
        Violinschlssel, 31
        Voltenklammer, 54
        Vorgaben, Bildschirm, 43
        Vorgaben, Drucker, 44
        Vorlage, 42
        vorspielen, 47
        vorspielen, Systeme, 48
        vorspielen, Zeilen, 48
        Vorzeichen, 26
        Vorzeichen, erzwungene, 27

        W

        Wahlfelder, 10
        wiederholen, Akkorde, 29
        Wiederholungen, 35
        Wiederholungs-Anfang, 36
        Wiederholungs-Ende, 36

        Z

        Zahlenfelder, 9
        Zeichenprogramm, 51
        zeichnen, Objekte, 51
        Zeile lschen, 39
        Zeilen vorspielen, 48
        Zeilenabstand, 32
        Zeilenmarkierung, 31
        zentrieren, Objekte, 52
        zweistimmige Notenzeilen, 3; 36
        Zwischenablage, 38
        Zwischenablage einfgen, 38
